7,7-cm leichte Feldkanone 16

Die 7,7-cm leichte Feldkanone 16 war eine Entwicklung aus der 7,7-cm Feldkanone 96 n/A und sollte die geringere Durchschlagskraft und Reichweite gegenüber den alliierten Geschützen ausgleichen. Zudem wurde, kriegsbedingt, an die Wirtschaft die Anforderung nach einer einfachen und schnellen Produktion eines Geschützes gestellt.

Zu Beginn der Auslieferung an die Truppe machten sich bei diesem Geschütz jedoch die minderwertigen Ersatzmetalle und Mängel in häufigen Rohrkrepierern bemerkbar, erst im Laufe der Zeit konnte dies abgestellt werden.

Nach dem Krieg wurden die Geschütze auf das Kaliber 7,5cm umgerüstet und dienten als Standardgeschütz in der Reichswehr. Auch die spätere Wehrmacht verfügte noch zu Beginn des 2. Weltkrieges über 298 Geschütze dieses Typs.

 

Von britischen Soldaten erbeutete 7,7-cm-Feldkanone 16

 

 

 

Datenblatt:

Bezeichnung: 7,7-cm leichte Feldkanone 16
Herstellerland: Deutsches Reich
Hersteller Firmen: Krupp, Ehrhardt
Einführungsjahr: 1916
Stückzahl: 3020
Kaliber: 77mm
Rohrlänge: 2965mm
Feuergeschwindigkeit: 15-20 Schuss/min
Gewicht: 2256Kg
Bedienmannschaft: 5 Personen
Visiereinrichtung: Rundblickfernrohr
Verschlusstyp: Flachkeil

 

 

Von britischen Soldaten erbeutete 7,7-cm-Feldkanone 16

 

 

Von britischen Soldaten erbeutete 7,7-cm-Feldkanone 16

 

 

Von britischen Soldaten erbeutete 7,7-cm-Feldkanone 16

 

 

 

 

 

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