AEG C.II

Die AEG C.II war eine verbesserte Version der AEG C.I und entsprach den Anforderungen der deutschen Militärführung nach einem wendigeren Aufklärungsflugzeug um auf die neue Situation an den Fronten reagieren zu können.

 

Entwicklung und Konstruktion:

Die ersten bewaffneten Aufklärungsflugzeuge vom Typ C waren lediglich Flugzeuge vom Typ B, die mit einem Maschinengewehr ausgerüstet wurden und nur kleine technische Veränderungen vorzuweisen hatten. Dies genügte der deutschen Militärführung jedoch nicht und es wurden neue Anforderungen an die Konstrukteure gestellt, die besonders die Wendigkeit der trägen Flugzeuge erhöhen sollte um sich gegen feindliche Jagdflugzeuge wehren zu können.

Aufgrund dieser Vorgaben entwickelte die Firma AEG aus den Erfahrungen der AEG C.I die C.II. Diese war von den Maßen her etwas kleiner und das Cockpit sowie die Anbringung des Maschinengewehres wurden geändert. Zudem konnte das Gewicht um 5% reduziert werden, was die Manövrierunfähig gegenüber dem Vorgängermodell erhöhte.

Um während der Einsätze auch Bodenziele angreifen zu können, wurden bei diesem Flugzeugtyp zudem Halterungen angebracht, die es ermöglichten 4 x 10Kg Bomben mit zu nehmen.

 

AEG C.II

 

 

 

Einsatz im ersten Weltkrieg:

Die Flugzeuge vom Typ C.II lösten ab 1915 nach und nach die Flugzeuge vom Typ C.I an den Fronten ab, da diese besser für die gestellten Aufgaben konzipiert waren. Bis in das Jahr 1916 und teilweise auch 1917 flogen die AEG C.II Maschinen bis diese nach und nach durch neue Typen abgelöst wurden.

 

 

Technische Daten:

Bezeichnung: AEG C.II
Land: Deutsches Reich
Typ: Bewaffnetes Aufklärungsflugzeug
Länge: 7,09 Meter
Spannweite: 11,95 Meter
Höhe: 3,1 Meter
Gewicht: 680kg leer
Besatzung: Max. 2
Motor: ein Benz Bz III mit 112 kW (150 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 138 km/h
Reichweite: unbekannt
Bewaffnung: ein 7,92-mm-Parabellum-MG und 4 x 10Kg Bomben

 

 

 

 

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