Bundeswehr weitet Kampf gegen den IS deutlich aus

Laut Angaben aus der Unionsfraktion wird sich das deutsche Engagement im Kampf gegen die Terrormilitz Islamischer Staat deutlich ausweiten. Bei einem Treffen der Kanzlerin Angela Merkel und ihren Ministern wurden Maßnhamen entschieden, die die verbündeten Truppen unterstützen und schützen soll.

Hierfür sind folgende Maßnahmen beschlossen worden:

  1. Für den Begleitschutz des französischen Flugzeugträgers Charles de Gaulle soll eine deutsche Fregatte ins östliche Mittelmeer geschickt werden
  2. 4 bis 6 Aufklärungsflugzeuge vom Typ Tornado sollen Aufklärungsflüge über dem Kampfgebiet durchführen und diese Daten an die französischen und amerikanischen Kampfflugzeuge zur besseren Bekämpfung von IS Stellungen übersenden
  3. Bereitstellung von Tankflugzeugen um die Flugzeuge der Allianz in der Luft zu betanken und somit deren Einsätze im Luftraum zu erhöhen
  4. Ebenfalls sollen Daten aus der Satelittenaufklärung den Verbündeten zur Verfügung gestellt werden

Nach den Anschlägen in Paris hatte Kanzlerin Angela Merkel Frankreich jegliche Unterstützung im Kampf gegen die Terroristen zugesagt. Bereits am Mittwoch hatte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen die Mission in Mali mit deutschen Soldaten aufgestockt um die dortigen französischen Einheiten zu entlasten und die Ausbildung der kurdische Peschmerga Einheiten im Irak weiter auszubauen.

Kritik kam von der Linkspartei, die durch die Ausweitung der deutschen Unterstützung eine erhöhte Anschlagsgefahr für Deutschland sieht. Laut deren Aussage, würde sich Deutschland ebenfalls in den Fokus der Terroristen begeben, sofern die Bundeswehr sich weiter aktiv an dem Kampf gegen den IS beteiligt.

 

Deutsche Fregatte Schleswig-Holstein

Deutsche Fregatte Schleswig-Holstein

 

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