Kategorie Archive: Geschütze

Riesengeschütz „Mons Meg“

Das Riesengeschütz "Mons Meg", war ein in Schottland hergestelltes Geschütz, das hauptsächlich für Belagerungen eingesetzt wurde um feindliche Stellungen zu zerstören. So wurde das Geschütz 1489 bei der Belagerung Dumbarton Castle eingesetzt um die Belagerung zu unterstützen. Später wurde das Geschütz noch für Salutschüsse bei der Hochzeit von Maria Stuarts mit dem Dauphin von Frankreich entfremdet. 1681 erfolgte der letzte Schuss...
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Riesengeschütz „Dulle Griet von Gent“

Die "Dulle Griet von Gent" war ein Riesengeschütz im Mittelalter, welches von der belgischen Stadt Gent eingesetzt wurde. Hergestellt um 1435 diente es bei Belagerung von Oudenaarde zur Zerstörung der dortigen Befestigungsanlagen. Als sich die belgischen Angreifer jedoch zurück ziehen mussten, fiel das Geschütz dem Feind in die Hände. Erst 1578 konnte das Geschütz wieder nach Gent zurückgebracht...
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Riesengeschütz „Pumhart von Steyr“

Die "Pumhart von Steyr" war ein im Mittelalter eingesetztes Riesengeschütz welches in der Steiermark in Österreich hergestellt wurde und am Kaliber gemessen, die größte bekannte schmiedeeiserne Bombarde gewesen war. Das Geschütz war ein Geschenk an den österreichischen Kaiser Friedrich III. und wurde hauptsächlich für den Belagerungskrieg eingesetzt und feindliche Befestigungen zu zerstören. Nach heutigen Berechnungen war das Geschütz in...
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Riesengeschütz „Faule Mette“

Die "Faule Mette" war ein im Mittelalter eingesetztes Riesengeschütz, welches in  1411 von dem Braunschweiger Stückgießer Henning Bussenschutte aus Bronze gegossen wurde. Aufgrund ihres hohen Gewichtes und den Maßen der Kanone, die zu dem Zeitpunkt die zweitgrößte in Europa war, diente sie lediglich der Stadtverteidigung Braunschweigs und wurde zu Friedenszeiten auf dem Hof der Martinikirche am Altstadtmarkt gelagert....
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Steinbüchse „Faule Magd“

Die "Faule Magd" von Dresden war eine im Mittelalter verwendete Steinbüchse, hergestellt in Sachsen mit dem Zweck Befestigungen zu zerstören. Zuerst als Legekanone verwendet, wurde das Geschütz 1511 auf eine Lafette montiert, um deutlich Mobiler zu sein und mit der Infanterie Schritt halten zu können. Das restaurierte Geschütz befindet sich heute im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden.  

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Riesengeschütz „Faule Grete“

Als die "Faule Grete" wurde ein mittelalterliches Riesengeschütz bezeichnet, welches ihren Dienst im deutschen Orden versah. 1409 wurde das Geschütz vom Geschützgießer Heynrich Dumechen im marienburger Gießhaus gegossen und kostete zur damaligen Zeit rund 278,5 Mark, was rund 1160 Ochsen entsprach. 1413 lieh sich der Markgrafen Friedrich I. von Brandenburg das Geschütz aus, um mit dessen Hilfe innerhalb von 3 Wochen den Widerstand...
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