Der amerikanische Bürgerkrieg (Sezessionskrieg)

Der Grundstein für den amerikanischen Bürgerkrieg wurde bereits mit der Verfassung nach der Unabhängigkeitserklärung gelegt, als den Mitgliedsstaaten die Entscheidung zur Aufrechterhaltung der Sklaverei selbst überlassen wurde. So teilte sich das Land in einen ablehnenden Norden und einen praktizierenden Süden. Als mit Abraham Lincoln eine Person Präsident wurde, die die Sklaverei in den gesamten Vereinigten Staaten abschaffen wollte, entluden sich die Spannungen und führten zu dem verlustreichsten Krieg auf amerikanischem Boden.

 

Hintergrund:

Als 1787 die Verfassung der neuen Vereinigten Staaten von Amerika verfasst wurden, wurde den Mitgliedsstaaten selbst überlassen, ob sie weiterhin die Sklaverei erlaubten oder abschafften. Die 7 nördlichen Staaten schafften daraufhin die Sklaverei ab, die 6 südlichen Staaten, die ihren wirtschaftlichen Schwerpunkt auf die Baumwoll-, Tabak- und Zuckerrohrproduktion gelegt hatten und damit auf die Sklavenarbeit angewiesen waren, behielten die Sklaverei weiterhin.

Bei der Aufnahme weiterer Staaten wurden anschließend auch darauf geachtet, ob diese die Sklaverei behielten oder nicht. Die Südstaaten fürchteten mit der Zeit, das Gleichgewicht zwischen Befürwortern und Gegner würde sich zu ihren ungunsten auswirken. Besonders als das Oberste Gericht 1857 den Missouri Kompromiss von 1820, der den Ausgleich zwischen Befürwortern und Gegner regeln sollte, als verfassungswidrig erklärte und schließlich 1860 mit Abraham Lincoln ein Präsident gewählt wurde, der die Sklaverei ganz abschaffen wollte, begannen sich die Südstaaten vom Norden zu trennen. Ein Krieg schien nun die einzige Möglichkeit die Vereinigten Staaten noch zu einen.

 

Konföderierten Flagge

Konföderierten Flagge

Nordstaaten Flagge

Nordstaaten Flagge

 

 

Der Beginn des Krieges:

Mit dem Amtsantritt von Abraham Lincoln und dessen politischer Vorstellung die Sklaverei völlig abzuschaffen, begannen sich die Südstaaten vom Norden zu trennen. Das erste Land, dass die Vereinigung verließ war South Carolina am 20. Dezember 1860. Anfang 1861 folgten 10 weitere Staaten dem Austritt und schlossen sich zu der Konföderation mit Richmond, in Virginia, als Hauptstadt zusammen. Die Wahl zum Präsidenten der neuen Konföderation gewann Jefferson Davis.

Abraham Lincoln, der damalige Präsident der Vereinigten Staaten

Abraham Lincoln, der damalige Präsident der Vereinigten Staaten

Jefferson Davis, Präsident der Konföderierten Staaten

Jefferson Davis, Präsident der Konföderierten Staaten

 

Bereits vor dem Krieg waren die Verhältnisse unausgeglichen. Hatten die Nordstaaten zusammen eine Bevölkerung von rund 23 Millionen Menschen, bewohnten den Süden gerade einmal rund 9 Millionen Menschen, darunter fast 3 Millionen Sklaven. Auch wirtschaftlich und strukturell war der Süden dem Norden deutlich unterlegen. Da zu dem Zeitpunkt der Aufteilung die US Army lediglich 16.000 Mann stark war und sich diese Armee nun auch zwischen den beiden Staaten aufteilte, mussten beiden Seiten eine neue Streitkraft aus Freiwilligen und den jeweiligen Milizen der Mitgliedsstaaten aufbauen.

Die ersten Schüsse des Bürgerkriegs fielen am 12. April 1861 als konföderierte Einheiten das Unionsfort Sumter in South Carolina beschossen. Daraufhin begann die Union mit ihren Schiffen eine Blockade gegen die Hafenstädte der Konföderation durchzuführen.

Bereits zu Beginn des Krieges drängten die Oberbefehlshaber der Unionsarmee auf einen schnellen Vorstoß auf die Konföderierten Hauptstadt Richmond, die lediglich 160 Kilometer südlich von Washington D.C. lag. Die Führung für dieses Unternehmen erhielt General Irvin McDowell, der mit seinen unerfahrenen Soldaten nach Süden marschierte. Im Juli 1861 traf er zwischen dem Fluss Bull Run und dem Bahnstrecken Knoten Manassas zum ersten Mal auf eine eilig aufgebaute Armee der Konföderierten. Zwar hatten die Unionstruppen den Überraschungseffekt auf ihrer Seite, doch die Soldaten der Konföderierten organisierten unter der Führung von Oberst Thomas J. Jackson schnell die Verteidigung, sodass kein Durchbruch mehr möglich war. Der Gegenangriff drängte die Unionstruppen wieder zurück und Jackson wurde zum General befördert.

Bis ins Jahr 1862 zeigten weitere Schlachten der Militärführung der Union, dass dieser Krieg nicht so schnell wie erhofft zu gewinnen sei. Da der Vormarsch auf Richmond in den letzten Monaten zum erliegen kam, eröffnete die Union im Westen unter der Führung von Ulysses S. Grant einen zweiten Frontabschnitt. Durch seine Offensive gelang es ihm innerhalb kurzer Zeit einige Forts der Konföderierten zu erobern, zudem kapitulierte die Stadt Nashville. Als Grant mit seinen Soldaten bei Shiloh auf die anrückende Ohio Armee wartete um seine Armee zu verstärken, griff der Konföderierte General Albert S. Johnston am 6. April 1862 an. Zwar konnte Grant zuerst zurück gedrängt werden, doch als in der Nacht die Ohio Armee eintraf, konnte er eine Gegenoffensive starten und die konföderierte Armee vertreiben. Nach dem Sieg bei Shiloh fiel die Kontrolle über den wichtigen Mississippi an die Union.

Nachdem der Vormarsch der Unionstruppen an der Ostküste durch Virginia auf Richmond zum stehen gebracht wurde, kam in der zweiten Hälfte 1862 wieder Bewegung in die Front, als der Konföderierte General Robert E. Lee zunächst eine neue Offensive der Uniosarmee unter General George B. McClellan in der „Sieben-Tage-Schlacht“ abwehren konnte und einen weiteren Sieg bei der zweiten Schlacht von Bull Run errang. Nach dem Sieg plante Lee mit seiner Armee in den Norden vorzustoßen. Zwar erfuhr McClellan von dem geplanten Einmarsch in den Norden, doch er reagierte zu langsam und ließ Lee damit genug Zeit, seine Truppen hinter dem Fluss Antietam in Maryland neu zu gruppieren. Als die beiden Armeen am 17. September 1862 aufeinander trafen, zögerte McClellan erneut und setzte nicht seine gesamten Soldaten ein, sondern hielt rund 20.000 als Reserve zurück. Er konnte zwar die Schlacht gewinnen, doch es war ihm nicht möglich die Armee der Konföderierten zu vernichten, zudem konnte Lee sich am nächsten Tag mit seiner restlichen Armee zurückziehen. McClellans Armee verlor alleine bei dieser Schlacht rund 12.000 Soldaten.

Nach seiner Niederlage musste General Lee seine Offensive in den Norden aufgeben, doch auch eine Offensive der Unionstruppen auf Richmond im Dezember wurde zurückgeschlagen. Damit gelang es keiner Seite in Virginia die Oberhand zu bekommen.

 

Kommandeure der Unionsarmee:

 

 

Kommandeure der Konföderierten Armee:

 

 

Politische Übersicht der Staaten im Bürgerkrieg

Politische Übersicht der Staaten im Bürgerkrieg

 

 

Das Erstarken der Nordstaaten:

Nach 2 Jahren Krieg hatte weder die Union noch die Konföderation einen entscheidenden Durchbruch erlangen können. Da den Kommandierenden langsam bewusst wurde, dass ein schneller Sieg nicht mehr in Sicht war, stellten sich beide Seiten auf einen langen Zermürbungskrieg ein.

Um seine Truppen mit frischen Soldaten aufzufüllen, erließ der Präsident der Nordstaaten Abraham Lincoln am 1. Januar 1863 die Emanzipation Erklärung, in der alle Sklaven, einschließlich der in den Südstaaten lebenden, für frei erklärt wurden. Durch diesen Erlass konnten seine Truppen um weitere 200.000 Freiwillige aufgestockt werden, obwohl die schwarzen Soldaten weniger Sold bekamen und nicht in den Offiziersrang erhoben werden konnten.

Schwarze Soldaten der Unionsarmee

Schwarze Soldaten der Unionsarmee

 

Den ersten Feldzug in der zweiten Hälfte des Bürgerkriegs startete der konföderierte General Lee, der den Krieg auf das Gebiet der Nordstaaten tragen wollte. Er marschierte mit seinen Truppen auf Pennsylvania vor und konnte auf dem Weg dorthin bei Chancellorsville einen großen Sieg über die Nordstaaten Armee erringen. Nach 2 Monaten allerdings wurde seine Offensive bei der 3-tätigen Schlacht von Gettysburg beendet. Zeitgleich konnte die Union nach langer Belagerung die Stadt Vicksburg am Mississippi einnehmen und so die Versorgung von Arkansas, Louisiana und Texas unterbrechen.

Im Laufe des Jahres 1863 zeigte sich auch langsam die personelle und wirtschaftliche Überlegenheit der Nordstaaten. Die Seeblockade der Unions Kriegsschiffe unterband den Im- und Export aus den Südstaaten, die ihre wirtschaftliche Schwerpunkte auf den Handel gelegt hatten.

Karte des amerikanischen Bürgerkrieg

Karte des amerikanischen Bürgerkrieg

 

Im März 1864 sollte endlich die Entscheidung fallen. Der Unionsgeneral Grant legte hierfür einen Plan vor, der die Ostarmee nach Virginia einmarschieren lassen sollte und die Südstaaten Armee von General Lee angreifen. Währenddessen sollte die Westarmee von Tennessee aus in südöstliche Richtung nach Georgia vorstoßen und so den Süden in einer Zangenbewegung einkesseln. Lincoln stimmte dem Plan zu und erließ zudem die Anweisungen, dass kein Gefangenenaustausch mehr ausgeführt werden soll um die Armee der Südstaaten personelle ausbluten zu lassen und das der Krieg mit aller notwendigen Härte geführt werden muss. Der Charakter der Schlachten änderte sich auf diese Weise zum Ende des Bürgerkriegs hin dramatisch, denn offene Schlachten zwischen den Armeen wurden weniger, dafür erhöhten sich die zivilen Opfer und ganze Städte wurden nach dem Prinzip der verbrannten Erde dem Erdboden gleichgemacht.

Im Mai 1864 begann die Offensive der Nordstaaten. Der Feldzug durch Virginia war auf beiden Seiten mit hohen Verlusten verbunden. Trotz der Siege der Unionsarmee bei Wilderness und Spotsyvania und im Juni bei Cold Harbor konnten die Linien der Südstaaten Armee nicht durchbrochen werden. General Grant ließ seine Truppen nun um die konföderierten Hauptstadt Richmond schwenken, überquerte den Fluss James und wollte die Stadt von Süden her angreifen. Ihm stellten sich jedoch konföderierte Truppen entgegen, die sich in Petersburg verschanzten. Es begann eine 9-monatige Belagerung.

Besser lief der Feldzug im Westen unter der Führung von General Sherman, der mit seinen Unionstruppen im August Atlanta einnehmen konnte. Nach dem Erlass von Lincoln vor der Offensive, ließ er seine Soldaten auf dem Durchmarsch von Georgia in Richtung Osten einen 80 Kilometer langen Streifen der Verwüstung zurück. Anschließend ließ er seine Truppen wieder nach Norden schwenken um die Armeen der Konföderierten einzukesseln.

Durch die Gefahr der Einkesselung ließ der konföderierte General Lee seine Truppen aus Petersburg abziehen, unterließ die Verteidigung von Richmond und wollte seine Soldaten mit den verbliebenen vereinen, die in North Carolina bereits gegen die Unionstruppen von Sherman kämpften. Doch er hatte sich mit seinem Rückzug zu lange Zeit gelassen, sodass die Unionstruppen bereits am 2. April 1865 Petersburg eroberten, 1 Tag später Richmond einnahmen und seinen Truppen nachsetzten.

Am 8. April 1865 stießen die Unions und konföderierten Truppen bei Appomattox Court House aufeinander. General Lee sah die Ausweglosigkeit des Kampfes und kapitulierte mit seinen Truppen. Damit war der Bürgerkrieg beendet.

 

Infografik Unabhängigkeitskrieg und Bürgerkrieg

Infografik Unabhängigkeitskrieg und Bürgerkrieg

 

Folgen des Krieges:

Die Folgen des Krieges waren für beide Seiten schwerwiegend. Die Nordstaaten hatten rund 360.000 gefallene Soldaten, die Südstaaten rund 258.000. Zudem war die sowieso schon schwache Wirtschaft der Südstaaten völlig zusammengebrochen, viele Städte und Betriebe waren zerstört worden.

Die Südstaaten wurden von Truppen der Union besetzt, öffentliche Ämter durften nicht mehr von führenden Konföderierten ausgeführt werden. Die Soldaten der Südstaaten Armee mussten zudem ihren Treueeid nun auf die Union schwören.

Die Erklärung der Emanzipation, die am 1. Januar 1863 von Abraham Lincoln erlassen wurde, wurde als 13. Zusatz der Verfassung aufgenommen. Der 14. Zusatz, der den ehemaligen Sklaven ab 1868 die amerikanische Staatsbürgerschaft erlaubte, wurde zudem ein Hauptkriterium für die Wiederaufnahme in die Union, die von den Südstaaten anerkannt werden mussten.

5 Tage nach der Kapitulation der Südstaaten, wurde Abraham Lincoln von einem fanatischen Anhänger der Konföderation am 15. April 1865 in einem Theater in Washington durch einen Kopfschuss getötet.

 

 

Interessant zu wissen:
Der amerikanische Bürgerkrieg war der erste Konflikt, der fast vollständig von der neuen Technologie der Fotografie und Filmtechnik begleitet wurde.

Nach dem Krieg entwickelte sich in den ehemaligen konföderierten Staaten der Geheimbund des KuKluxKlan. Dieser machte zunächst Jagd auf Unternehmer aus den Nordstaaten, denen sie vorwarfen, Profit aus der Niederlage des Südens schlagen zu wollen. Zudem gingen sie mit äußerster Brutalität gegen Schwarze, hauptsächlich in den Südstaaten vor. Der Bund existiert bis heute.

 

 

 


Passende Literatur zum Thema findet Ihr hier:

Für die Freiheit sterben. Die Geschichte des amerikanischen Bürgerkrieges

 Für die Freiheit sterben. Die Geschichte des amerikanischen Bürgerkrieges Gebundene Ausgabe – 1. November 2008


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In den Jahren 1861 bis 1865 tobte in Amerika der verheerendste Krieg, der jemals das Staatsgebiet der USA heimgesucht hat. Hunderttausende ließen ihr Leben in dem Konflikt zwischen Nord- und Südstaaten, zwischen Unionisten und Konföderierten. Der bekannte amerikanische Historiker James McPherson schildert mit analytischem Gespür und erzählerischem Geschick Gründe, Verlauf und Auswirkungen jenes Bürgerkriegs, der den Beginn des modernen Amerika markiert. 1989 wurde McPherson für sein Monumentalwerk »Für die Freiheit sterben« mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

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GEO Epoche 60/2013 – Der Amerikanische Bürgerkrieg

 GEO Epoche 60/2013 - Der Amerikanische Bürgerkrieg Broschiert – 1. August 2013


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Der amerikanische Bürgerkrieg (Beck’sche Reihe)

 Der amerikanische Bürgerkrieg (Beck'sche Reihe) Taschenbuch – 25. Mai 2010


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Der Amerikanische Bürgerkrieg (1861-1865) ist bis heute im kollektiven Gedächtnis der US-Amerikaner sehr präsent. Er entzündete sich an den wirtschaftlichen, sozialen und politischen Gegensätzen zwischen den Nordstaaten und den Südstaaten der USA. Während im Norden die Industrialisierung voranschritt, blieb im Süden die Plantagenwirtschaft vorherrschend, die auf Sklaven angewiesen war. Michael Hochgeschwender schildert die Ursachen und den Verlauf dieses äußerst verlustreichen Krieges und zeigt, welche Mythen sich bis heute um ihn ranken.

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Der Amerikanische Bürgerkrieg: 1861 – 1865

 Der Amerikanische Bürgerkrieg: 1861 - 1865 Gebundene Ausgabe – 18. April 2016


Der Amerikanische Bürgerkrieg: 1861 – 1865 Gebundene Ausgabe – 18. April 2016

Der Amerikanische Bürgerkrieg der einzige jemals auf dem Boden der USA ausgetragene Krieg hat im 19. Jahrhundert die Existenz der Vereinigten Staaten in Frage gestellt und wird allgemein als das zentrale Ereignis in der Entwicklung des Landes auf dem Weg zur heutigen Weltmacht betrachtet. Die Loslösung der elf Südstaaten von der amerikanischen Union endete nach vier Jahren erbitterter Kämpfe mit der Niederlage der Konföderierten und dem wirtschaftlichen Ruin des Südens, während der Norden durch den Krieg einen ungeheuren konjunkturellen Aufschwung erfahren hatte. Neueste militärische Erfindungen und Techniken wie Schützengräben, Minen, Schnellfeuergewehre und Kriegsschiffe hatten diesen Krieg zum ersten modernen Krieg in der Geschichte gemacht. Zugleich ist es der erste Krieg in der Geschichte, der mit dem neuen Medium der Fotografie auch bildlich festgehalten werden konnte.

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Die Truppen des amerikanischen Bürgerkriegs: Konföderierte & Unionisten

 Die Truppen des amerikanischen Bürgerkriegs: Konföderierte & Unionisten Gebundene Ausgabe – Ungekürzte Ausgabe, 30. November 2004


Die Truppen des amerikanischen Bürgerkriegs: Konföderierte & Unionisten Gebundene Ausgabe – Ungekürzte Ausgabe, 30. November 2004

Mit der Sezession der Südstaaten, die eine eigene Regierung bilden wollten, begann 1861 der amerikanische Bürgerkrieg, der in seinem Verlauf Hunderttausende Tote auf beiden Seiten forderte. Eine der ersten Maßnahmen war auf beiden Seiten die Aushebung und Ausrüstung regulärer Truppen gewesen. Das vorliegende Buch schildert mit großem Detailreichtum und umfangreich bebildert die Historie der Uniformen von Konföderierten und Unionisten, und zwar jeweils der einzelnen Truppenteile Infanterie, Artillerie und Kavallerie. Dabei werden nicht nur optische Unterschiede deutlich, sondern auch die kaum vergleichbaren Ausrüstungsstandards der sich feindlich gegenüber stehenden Armeen.

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