Dienstgrade der russischen Armee

Das russische Heer ist als Landstreitkraft Teil der russischen Streitkräfte. Wie die meisten modernen Streitkräfte ist auch die russische Armee in die Teilstreitkräfte Heer, Marine, Luftwaffe eingeteilt. Zudem gibt es in Russland die eigenständigen Teile der Luftlandetruppe, strategische Raketentruppe und die Weltraumtruppe.

Die heutige Armee wurde nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ab 1992 gegründet und besteht noch vom Material her zum großen Teil aus Sowjetbeständen. Mit ca. 395.000 Soldaten (mitsamt 190.000 Wehrpflichtigen) stellt das Heer die größte Teilstreitkraft der gesamten Armee da und ist über das Land in 4 Militärbezirke unterteilt:

Vereinigtes Strategisches Kommando Mitte mit Stab in Jekaterinburg, Oblast Swerdlowsk
– 2. Armee mit Stab in Samara, Oblast Samara
– 41. Armee mit Stab in Nowosibirsk, Oblast Nowosibirsk

Vereinigtes Strategisches Kommando Ost mit Stab in Chabarowsk, Region Chabarowsk
– 5. Armee mit Stab in Ussurijsk, Region Primorje
– 29. Armee mit Stab in Tschita, Region Transbaikalien
– 35. Armee mit Stab in Belogorsk, Oblast Amur
– 36. Armee mit Stab in Ulan-Ude, Republik Burjatien

Vereinigtes Strategisches Kommando Süd mit Stab in Rostow am Don, Oblast Rostow
– 49. Armee mit Stab in Stawropol, Region Stawropol
– 58. Armee mit Stab in Wladikawkas, Republik Nordossetien-Alanien

Vereinigtes Strategisches Kommando West mit Stab in St. Petersburg
– 6. Armee mit Stab in Agalatowo bei Sertolowo, Oblast Leningrad
– 20. Armee mit Stab in Woronesch, Oblast Woronesch

 

Mannschaften

– рядово́й (Soldat)
– ефре́йтор (Gefreiter)

Im Gegensatz zu anderen Streitkräften besitzt das russische Heer nur 2 Mannschaftsdienstgrade.

Russische Mannschaftdienstgrade

Russische Mannschaftdienstgrade

рядово́й (Soldat) (1), ефре́йтор (Gefreiter) (2)

 

 

Unteroffiziere

– мла́дший сержа́нт (Unteroffizier)
– сержа́нт (Feldwebel)
– ста́рший сержа́нт (Oberfeldwebel)
– курсант (Offiziersanwärter)
– старшина́ (Stabsfeldwebel)

Russische Unteroffiziersdienstgrade

Russische Unteroffiziersdienstgrade

мла́дший сержа́нт (Unteroffizier) (3), сержа́нт (Feldwebel) (4), ста́рший сержа́нт (Oberfeldwebel) (5), курсант (Offiziersanwärter) (6), старшина́ (Stabsfeldwebel) (7)

 

 

Praporschtschik

– пра́порщик (Praporschtschik, ähnlich Dienstgrad Fähnrich)
– ста́рший пра́порщик (Starschij praporschtschik, ähnlich Dienstgrad Oberfähnrich)

Russische Praporschtschikdienstgrade

Russische Praporschtschikdienstgrade

пра́порщик (Praporschtschik, ähnlich Dienstgrad Fähnrich) (8), ста́рший пра́порщик (Starschij praporschtschik, ähnlich Dienstgrad Oberfähnrich) (9)

 

 

Offiziere

– мла́дший лейтена́нт (Unterleutnant)
– лейтена́нт (Leutnant)
– ста́рший лейтена́нт (Oberleutnant)
– капита́н (Hauptmann)
– майо́р (Major)
– подполко́вник (Oberstleutnant)
– полко́вник (Oberst)

Russische Offiziersdienstgrade

Russische Offiziersdienstgrade

мла́дший лейтена́нт (Unterleutnant) (10), лейтена́нт (Leutnant) (11), ста́рший лейтена́нт (Oberleutnant) (12), капита́н (Hauptmann) (13), майо́р (Major) (14), подполко́вник (Oberstleutnant) (15), полко́вник (Oberst) (16)

 

 

Generale

– генера́л-майо́р (Generalmajor)
– генера́л-лейтена́нт (Generalleutnant)
– генера́л-полко́вник (Generaloberst)
– генера́л а́рмий (Armeegeneral)
– Ма́ршал Росси́йской Федера́ций (Marschall der Russischen Föderation)

Russische Generaldienstgrade

Russische Generaldienstgrade

генера́л-майо́р (Generalmajor) (17), генера́л-лейтена́нт (Generalleutnant) (18), генера́л-полко́вник (Generaloberst) (19), генера́л а́рмий (Armeegeneral) (20), Ма́ршал Росси́йской Федера́ций (Marschall der Russischen Föderation) (21)

 

 

 

Passende Literatur zum Thema findet Ihr hier:

Sowjetisch-Russische Panzer 1905-2003

 Sowjetisch-Russische Panzer 1905-2003 Taschenbuch – 10. März 2004


Sowjetisch-Russische Panzer 1905-2003 Taschenbuch – 10. März 2004

Im Buch werden die wichtigsten Daten von mehr als 350 so-wjetischen (russischen) Panzern, beginnend mit den Panzer-autos und endend mit dem modernsten Panzer T-95 verallge-meinert und systematisiert. Außer den Serienpanzern werden im Buch verschiedene Versuchspanzer und Projekte vorge-stellt. Für jeden Panzer und dessen Grundmodifikationen sind Zeichnungen und Schemata angegeben. Verschiedene ausge-wählte Panzer werden mit Hilfe von Schnitten und Projektio-nen erläutert. Anhand des Buches ist es dem deutschen Leser zum ersten Mal möglich, ein akribisches Entwicklungsbild über alle Zwi-schen- und Nebenstationen des russischen Panzerbaues zu gewinnen. Die wichtigsten Vor- und Nachteile der einzelnen Panzerbauvarianten (Modifikationen) werden erläutert. Not-wendig ist es, daran zu erinnern, daß im zweiten Weltkrieg die russischen Panzer für den Sieg entscheidend waren. Durch die Verlagerung wichtiger Produktionsstandorte der Schwerindu-strie nach Sibirien konnte die Sowjetunion in kurzer Zeit die Massenproduktion von Panzern organisieren. Der großen Stückzahl gefertigter Panzer hatte die deutsche Wehrmacht nach 1943 nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Die Stellung des russischen Panzerbaues in der Welt wird deutlich, wenn man weiß, daß 57 bis 59 % der gegenwärtig in den Armeen der Welt vorhandenen Panzer russischer Bauart sind. Dies ergibt sich anhand der veröffentlichten Zahlen in der russischen Panzerenzyklopädie des Weltpanzerbaues (Moskau, 1998). Diese Tradition fortzusetzen, ist eine Ver-pflichtung für den russischen Panzerbau und wird durch die neuen Panzer T-90S und T-95 realisiert. Das Buch ist für einen breiten Kreis technisch interessierter Leser bestimmt.

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Roter Stahl: Sowjetische Panzer und Gefechtsfahrzeuge des Kalten Krieges

 Roter Stahl: Sowjetische Panzer und Gefechtsfahrzeuge des Kalten Krieges Taschenbuch – 24. März 2015


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Der Kalte Krieg heizte nie an, stand trotzdem die Sowjetunion im diesem Fall bereit. Dieses Nachschlagewerk bietet nähere Angaben über 73 wichtige sowjetische Gefechtsfahrzeuge, dazu gehören nicht nur der „Baby Carriage“ 2P26, ein leichtes Fahrzeug wie einen Jeep mit vier montierten Panzerabwehrraketen, sondern auch der leichte Kampfpanzer T-80U, der mit hochentwickelter Panzerung und elektronischen Gegenmaßnahmen ausgestattet wird. Dieses Buch ist mit 61 Bilder und Zeichnungen illustriert. Der Zugriff auf einer Webgalerie mit zusätzlichen Bildern ist im Kauf eingeschlossen.

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Russische Schusswaffen: Typen.Technik.Daten

 Russische Schusswaffen: Typen.Technik.Daten Gebundene Ausgabe – 31. August 2010


Russische Schusswaffen: Typen.Technik.Daten Gebundene Ausgabe – 31. August 2010

Die AK-47 Kalaschnikow, das legendäre, millionenfach gebaute und verbreitete Sturmgewehr ist die wahrscheinlich bekannteste Schusswaffe aus russischer Produktion. Doch die russische Waffenindustrie hat wesentlich mehr zu bieten – was, das zeigt dieser großartige Überblick: Eine umfassende, lückenlose Darstellung russischer Revolver und Pistolen, Gewehre und Maschinenpistolen, Gewehren und Karabinern, die bei Militär und Polizeieinheiten in Gebrauch sind und waren. Ilya Shaydurov bietet hier eine einzigartige Zusammenstellung, die Geschichte, Technik, Funktionsweise und technische Daten jedes einzelnen Typs beschreibt. Eine kompetente, detaillierte Zusammenstellung, die in ihrer Vollständigkeit einzigartig ist.

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Panzer der UdSSR: 1917 – 1945 (Typenkompass)

 Panzer der UdSSR: 1917 - 1945 (Typenkompass) Taschenbuch – 29. Oktober 2014


Panzer der UdSSR: 1917 – 1945 (Typenkompass) Taschenbuch – 29. Oktober 2014

Schon in den 20er Jahren begann die Sowjetunion mit dem Aufbau einer Panzerindustrie. Beschränkte man sich anfänglich auf Nachbau und Weiterentwicklung westeuropäischer Panzermodelle, entstand seit 1939 eine eigenständige Linie an kampfstarken und einfach herzustellenden Modellen. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg baute die UdSSR ihre Panzerstreitkraft kräftig aus. Plante ihre Führung doch im Konfliktfall mit der NATO die westeuropäischen Staaten mit massiven Panzervorstößen bis zur Atlantikküste zu überrollen. Alexander Lüdeke porträtiert in diesem Band allewichtigen sowjetischen Panzermodelle, die seit den 20er Jahren bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs gebaut wurden.

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Putins Welt: Das neue Russland, die Ukraine und der Westen

 Putins Welt: Das neue Russland, die Ukraine und der Westen Broschiert – 5. Oktober 2015


Putins Welt: Das neue Russland, die Ukraine und der Westen Broschiert – 5. Oktober 2015

Der Krieg ist nach Europa zurückgekehrt. Mit der Ukrainekrise hat 25 Jahre nach dem Fall der Mauer ein neuer Ost-West-Konflikt begonnen, womöglich ein neuer Kalter Krieg. Katja Gloger begibt sich auf eine Expedition in das neue Russland, ein stolzes, gekränktes und zorniges Land. Sie hat den Aufstieg Wladmir Putins erlebt, als erste Journalistin aus dem Westen konnte sie ihn über Monate begleiten. Sie erklärt das »System Putin«, das komplizierte Machtgeflecht im Kreml, die Interessen der Oligarchen. Sie analysiert die imperiale Ideologie des »russischen Weges« und die strategischen Fehler des Westens. Sie beschreibt die verführerische Macht der Propaganda, das gefährliche Leben der Kreml-Kritiker und den mühsamen Alltag der Menschen, ihre Sicht auf Europa und den Westen. Wirtschaftlich schwach, scheint das größte Land der Erde immer mehr ein Koloss auf tönernen Füßen. Gibt es noch Chancen, neues Vertrauen aufzubauen, gar Gemeinsamkeiten zu finden? Ob dies gelingt, hängt vor allem von den Deutschen ab. Es ist eine historische Aufgabe, die Aufgabe einer ganzen Generation.

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