Gotha G.III

Der bereits an der Entwicklung der G.II beteiligte Konstrukteur Hans Burkhard, übernahm bei der Gotha G.III die Grundeigenschaften des Vorgängermodells, lies jedoch stärkere Motoren einbauen und das Schussfeld verbessern.

 

Entwicklung und Konstruktion:

Bei der Entwicklung der Gotha G.III wurden fast alle Merkmale der G.II übernommen. Von dem Konstrukteur Hans Burkhard wurden lediglich die als unzuverlässig geltenden Mercedes D IV gegen die leistungsstärkeren Mercedes D IVa getauscht, sowie für den hinteren Schützen ein Loch in den Rumpf gebohrt, damit dieser auch nach unten schießen konnte um feindliche Flugzeuge abzuwehren.

Insgesamt wurden von diesem Bomber 25 Stück gebaut.

 

 

Gotha G.III

 

Gotha G.III

 

Gotha G.III

 

 

 

 

Einsatz im ersten Weltkrieg:

Die ersten Gotha G.III Bomber wurden auf dem Balkan eingesetzt. Dort gelang es den Flugzeugen einige Eisenbahnbrücken über die Donau zu zerstören und somit den Nachschub der feindlichen Truppen empfindlich zu stören.

Auch an die Westfront gelangten einige der Bomber und wurden dort bis in den September 1917 eingesetzt.

 

 

Technische Daten:

Bezeichnung: Gotha G.III
Land: Deutsches Reich
Typ: Bomber
Länge: 12,2 Meter
Spannweite: 23,7 Meter
Höhe: 3,9 Meter
Gewicht: 2383 kg leer
Besatzung: Max. 3
Motor: zwei wassergekühlte 6-Zylinder Reihenmotoren Mercedes D IVa mit je 260 PS
Höchstgeschwindigkeit: 136 km/h
Reichweite: 800 Kilometer
Bewaffnung: zwei 7,92-mm Parabellum LMG 08/15 Maschinengewehre und bis zu 500 kg Bomben

 

 

 

 

 

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