Otto von Bismarck

Otto von Bismarck war eine der bedeutendsten Persönlichkeit der deutschen Geschichte. Er war nicht nur ein geschickter Diplomat und setzte seine Intelligenz teilweise skrupellos für seine Zwecke ein, er war auch einer der Wegbereiter zur Einigung Deutschlands zu einem vereinten deutschen Reich. Als erster Kanzler des deutschen Reiches wird Bismarck bis heute verehrt und geschätzt.

 

Herkunft und Jugendjahre:

Geboren wurde Otto am 1. April 1815 als zweiter Sohn von Karl Wilhelm Ferdinand von Bismarck Luise Wilhelmine in Stendal, einer Provinz von Sachsen. Mit Karl Wilhelm als Vater wurde Otto bereits in eine Adelsfamilie geboren, die sogenannte Junkerfamilie die aus Rittergutbesitzern hervorsprang.

Seine ersten Jahre verbrachte Otto, nach der Umsiedlung 1816 der Familie, auf dem Gut Kniephof im Landkreis Naugard in Hinterpommern.

Durch die bürgerliche Herkunft seiner Mutter, was es ihr ein Anliegen, dass ihre Kinder nicht nur als Junker erzogen und aufwuchsen, sondern in den Staatsdienst eintreten sollten um dort Kariere zu machen. Somit wurde Otto 1821 mit 6 Jahren auf die Plamannschen Erziehungsanstalt in Berlin geschickt, in der auch andere hohe Beamte Preußens ihre Kinder schickten. Dort lernte Otto eine Erziehung kennen, die auf Drill und Deutschtümelei ausgelegt war. Hierbei entwickelte sich auch Ottos Eigenschaft, Autoritäten nicht anzuerkennen, was in seinem späteren Leben eine entscheidende Rolle spielen wird.

Otto von Bismarck als Knabe, Kreidezeichnung von Franz Krüger, Berlin 1826

Otto von Bismarck als Knabe, Kreidezeichnung von Franz Krüger, Berlin 1826

 

Studium, Ausbildung und Wehrdienst:

Mit 17 Jahren schloss Otto das Abitur ab und begann am 10. Mai 1832 das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen. Dieses führte er ab November 1833 auf der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin fort, wo er 1835 sein erstes Staatsexamen abschloss. Anschließend arbeitete er in der unbezahlten Stelle der ersten gerichtlichen Ausbildungsstufe (Auskultator) am berliner Stadtgericht. Bereits kurze Zeit später wechselte er jedoch vom Justiz Bereich in den Verwaltungsbereich. Da Otto der Beamtenalltag schnell langweilte, begann er mit verschiedenen Liebschaften durch Deutschland zu reisen. Dadurch überschritt er seinen 14-tätigen Urlaub erheblich und verlor bei seiner Rückkehr sein Referendariat. Zwar konnte er seine Ausbildung in Potsdam wieder aufnehmen, doch auch hier entschied er sich nach einigen Monaten diese abzubrechen.

Otto von Bismarck als 19-jähriger Student in Göttingen

Otto von Bismarck als 19-jähriger Student in Göttingen

 

1838 begann Otto seinen 1-jährigen Wehrdienst im Garde-Jäger-Bataillon abzuleisten. Im Herbst wechselte er zum Jäger-Bataillon Nr. 2 nach Greifswald in Vorpommern, wo er sich an der Königlichen Staats- und landwirtschaftlichen Akademie Eldena auch auf die Führung der Familienbetriebe vorbereitete um nach seinem Wehrdienst einer Tätigkeit nachgehen zu können.

 

Die Übernahme der familiären Gutshöfe:

1839 verstarb die Mutter von Otto und er begann zusammen mit seinem älteren Bruder Bernhard die familiären Gutshöfe Kniephof, Külz und Jarchlin zu bewirtschaften. 1841 erfolgte die Wahl Bernhards zum Landrat und Otto übernahm 1845 nach dem Tod des Vaters die Führung des Familienbesitzes Schönhausen bei Stendal.

Durch seine 10-jährige Tätigkeit im Führen der Gutshöfe konnte sich Otto viele Erfahrungen in der landwirtschaftlichen Betriebsführung aneignen. Doch auch diese Tätigkeit füllte ihn nicht vollkommen aus.

 

Der Einstieg in die Politik:

Nach der Wahl seines Bruder in den Landrat, begann auch Otto sich politisch einzubringen. Seine ersten Tätigkeiten waren auf kommunaler Ebene und als Berater seines Bruders. In dieser Zeit knüpfte er auch Kontakt zu den führenden konservativen Politikern Brüdern Ernst Ludwig und Leopold Gerlach. Hierbei entwickelte sich auch Ottos politische Ausrichtung, das dem Adel wieder mehr Rechte zugesprochen werden sollte.

1846 erfolgte seine erste Berufung in ein öffentliches Amt als Deichhauptmann in Jerichow. 1847 folgte die Einberufung in den sächsischen Provinziallandtag. In seinen dortigen Reden machte er sich schnell in den konservativen Kreisen einen Namen, durch seine extreme politische Haltung genoss er jedoch nicht die volle Unterstützung der Politiker.

 

Der Berufspolitiker:

Nach seiner Einberufung in den preußischen Landtag im Januar und im Juli 1849, beschloss Otto, sich voll und ganz der Politik zu widmen. Hierfür zog er extra mit seiner Familie nach Berlin um sich als einer der ersten Berufspolitiker Preußens zu etablieren.

Bismarck (rechts) und König Friedrich Wilhelm IV. 1848 (Zeichnung von Hermann Lüders)

Bismarck (rechts) und König Friedrich Wilhelm IV. 1848 (Zeichnung von Hermann Lüders)

 

Hierbei zeigte sich Otto besonders als Gegner der von König Friedrich Wilhelm IV. angestrebten angestrebten deutschen Union, die konservativer und föderalistischer als die bisherige Variante sein sollte. Für Otto bedeutete dies, eine deutliche Schwächung von Preußen, wenn dieser Staat in einem Gesamtdeutschen Staat aufgehen würde. Trotz seiner Abneigung gegen eine neue Union, wurde Otto in das Volkshaus des Erfurter Unionsparlaments gewählt und wurde in ihm Schriftführer.

Auf Bestreben seines Bekannten Leopold von Gerlachs wurde Otto am 18. August 1851 zum preußischen Gesandten beim Bundestag in Frankfurt ernannt, zu dieser Zeit eine der höchsten politischen Ämter in Preußen. In seiner Position als Bundestagsgesandter machte Otto keinen Hehl aus seiner Ablehnung gegen Österreich und seinem Bestreben, die Großmachtstellung Preußens weiter auszubauen. Nach dem Krim-Krieg setzte er sich auch dafür ein, sich Russland und Frankreich diplomatisch anzunähern und somit Österreich zu isolieren. Mit seiner Denkschrift löste er nicht nur Protest aus sondern auch seine ehemaligen guten Bekannten die Gerlach Brüder distanzierten sich von Otto.

Das Palais Thurn und Taxis in Frankfurt, Sitz des Bundestages, um 1900

Das Palais Thurn und Taxis in Frankfurt, Sitz des Bundestages, um 1900

 

Bismarck als Bundestagsgesandter, 1858

Bismarck als Bundestagsgesandter, 1858

 

Im Januar 1859 wurde Otto als Gesandter nach St. Petersburg geschickt. Zuerst schien es Otto, dass er durch diesen Umstand politisch abgeschoben werden sollte, doch er nutzte die Zeit und erlangte weitreichende diplomatische Kenntnisse und freundete sich mit dem russischen Kaiserpaar an. 1862 wurde er als Gesandter nach Paris geschickt, wobei Otto diese Stelle nur als Sprungbrett für höhere Posten in Preußen nutzen wollte.

 

Die Berufung zum Ministerpräsidenten:

Im Laufe des Jahres 1862 verhärteten sich in Berlin die Fronten zwischen dem König und dem Parlament über eine dringend benötigte Heeresreform. Die preußische Armee sollte im Zuge dessen vergrößert und modernisiert werden, jedoch fehlte es den Befürwortern im Parlament an Rückhalt. Als das Parlament im März aufgelöst wurde und Neuwahlen stattfanden, gewannen entgegen der Hoffnung des Königs die neu gegründete Fortschrittspartei und die Konservativen mussten erhebliche Stimmenverluste verkraften. Unter diesem Gesichtspunkt dachte König Wilhelm I. indes sogar schon an Abdankung, doch unter dem Druck von General Roon stimmte dieser schließlich zu, Bismarck aus Paris nach Berlin zurück zu beordern und ihn als Ministerpräsidenten einzusetzen um die Reform auch gegen den Willen des Parlaments durchzusetzen.

Otto von Bismarck, Kriegsminister Albrecht von Roon und Generalstabschef Helmuth von Moltke (von links nach rechts)

Otto von Bismarck, Kriegsminister Albrecht von Roon und Generalstabschef Helmuth von Moltke (von links nach rechts)

 

Otto traf am 20. September 1862 in Berlin ein und wurde bereits 2 Tage später beim König vorstellig. In diesem Gespräch unterstrich Otto seine Loyalität zum König, Befürwortete gleichzeitig auch eine Zeit der Diktatur um nötige Reformen durchzuführen. Wilhelm I. war von der Entschlossenheit Bismarcks beeindruckt und ernannte ihn kurz darauf zum Ministerpräsidenten und Außenminister.

 

Bismarck in den Einigungskriegen:

Bismarck verfolgte politisch eine Linie, in der er die Vormachtstellung Preußens über die anderen, kleinen deutschen Staaten in den Vordergrund stellte und den Einfluss von Außen, besonders von Österreich zu unterbinden versuchte. Hierfür hatte er bereits in den Jahren davor versucht Österreich politisch zu isolieren. In dem deutsch-dänischen Krieg von Februar bis Oktober 1864 verbündete er sich allerdings noch mal mit Österreich um die preußischen Interessen auf die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg durchzusetzen. In den Friedensgesprächen von Wien am 30. Oktober 1864 konnte Bismarck, der für die preußische Seite die Verhandlungen führte, Dänemark die Ansprüche über die Herzogtümer abnehmen, wobei diese anschließend auf preußische und österreichische Obrigkeit verteilt wurden. Österreich war indes die Vorherrschaft Preußens auf den Norden Deutschlands nicht wohl gesonnen und durch geschickte Provokationen steuerte Preußen auf den nächsten Krieg zu.

Der deutsch-österreichische Krieg begann mit der Einreichung der Streitfrage über Schleswig und Holstein an den Bundestag des deutsches Bundes am 1. Juni 1866 durch Österreich. Preußen sah durch diesen Schritt eine Verletzung der Gasteiner Konvention und besetzte anschließend Holstein. Österreich mobilisierte daraufhin seine Truppen und forderte auch den deutschen Bund auf seine Truppen Kriegsbereit zu machen. Auf diese Forderung hin erklärte Preußen den deutschen Bund für aufgelöst und lies seine Truppen in die Königreiche Hannover, Sachsen und Kurhessen einmarschieren. Durch eine geschickte militärische Führung und einiges an Glück konnte Preußen den Krieg gegen Österreich gewinnen. Bei den Friedensverhandlungen in Prag vom 23. August 1866 leitete Bismarck erneut die Verhandlungen für die preußische Seite. Er verzichtete bewusst auf Gebietsabtretungen von Österreich und auf hohe Zahlungen, um Österreich nicht in die Arme der Franzosen zu treiben. Jedoch musste Österreich die Gründung des Norddeutschen Bundes unter Führung Preußens akzeptieren sowie die Unabhängigkeit der letzten Süddeutschen Staaten.

Der deutsch-französische Krieg wurde durch die spanische Thronfolge Frage ausgelöst, als in Spanien ein Militärputsch die amtierende König absetzte und in Europa nach einem geeigneten Nachfolger suchte. Bismarck schlug Prinz Leopold von Hohenzollern-Sigmaringen vor, um zum einen Spanien durch die Linie der Hohenzollern zu besetzen, zum anderen um dem französischen Kaiser Napoleon III. diplomatisch zuvorzukommen und ihn zu demütigen. Zwar zog Prinz Leopold auf Anraten Bismarcks später seine Kandidatur zurück, als sich der diplomatische Vorfall mit Frankreich zu verschärfen drohte, doch der preußische Kaiser Wilhelm I. entsagte der französischen Forderung gänzlich für die Zukunft auf Kandidaten aus dem Hause Hohenzollern zu verzichten. Diese Forderung wurde in der Emser Depesche durch Bismarck künstlich aufgebläht, sodass Napoleon III. aufgrund des öffentlichen Druckes nichts anderes übrig blieb als Preußen den Krieg zu erklären.

Der Krieg mit Frankreich verlief nach dem ähnlichen Prinzip wie gegen Österreich. Französische Truppen wurden durch schnelle und offensive Truppenbewegungen eingekreist und vernichtet oder mussten kapitulieren. Bei der Schlacht von Sedan gelang es zudem den französischen Kaiser Napoleon III. als Kriegsgefangenen zu erbeuten, allerdings wurde in Paris geputscht und der französische Kaiser gestürzt. Der Krieg musste nun gegen die französische Republik weitergeführt werden.

Napoleon III. und Otto von Bismarck nach der Schlacht von Sedan

Napoleon III. und Otto von Bismarck nach der Schlacht von Sedan

 

Trotz des anhaltenden Krieges konnte unter der Leitung Bismarcks am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal von Versailles das vereinigte deutsche Reich mit Wilhelm I. als Kaiser ausgerufen werden. Damit hatte Bismarck sein politisches Ziel zur Einigung der deutschen Staaten erreicht. Kurze Zeit später musste auch die französische Republik kapitulieren und auf Drängen Bismarcks die Gebiete Elsass und Lothringen an Deutschland abtreten.

 

Proklamation zum Deutschen Kaiser, Gemälde von Anton von Werner

Proklamation zum Deutschen Kaiser, Gemälde von Anton von Werner

 

Der Abschied aus der Politik:

Der politische Abschied Bismarcks begann mit der Regierungszeit des neuen deutschen Kaisers Wilhelm II. . Dieser hatte, im Gegensatz zu seinem Großvater Wilhelm I. einen völlig anderen Character und andere Mentalität. Bismarck bezeichnete diesen als unreif und nicht fähig, Verantwortung über das deutsche Reich zu übernehmen. Somit verstärkten sich die Spannungen zwischen den beiden Persönlichkeit bis Wilhelm II. Bismarck am 15. März 1890 endgültig die Unterstützung entzog. Am 18. März 1890 reichte Bismarck seine Entlassung ein.

Der junge Wilhelm II. und Bismarck

Der junge Wilhelm II. und Bismarck

 

 

Bismarcks Lebensende:

Nach seinem Rücktritt als Reichskanzler begann Bismarck über die Hamburger Nachrichten Kritik am neuen Reichskanzler Caprivi und damit indirekt an den Kaiser auszuüben. Als der Kaiser einige Zeit später selbst Bismarck öffentlich Angriff, reagierte die Bevölkerung mit einem Beistand Bismarcks. Wilhelm II. war somit genötigt, offiziell eine Phase der Versöhnung einzuleiten.

1894 verstarb Bismarcks Frau, dessen Tod ihn schwer getroffen hatte. In den folgenden Jahren verschlechterte sich zudem sein eigener Gesundheitszustand dahingehend, dass er ab 1896 auf einen Rollstuhl angewiesen war. Am 30. Juli 1898 verstarb Bismarck aufgrund von Altersbrand und anderen Krankheiten in seinem Bett. Bismarck wurde neben seiner Frau im Mausoleum in Friedrichsruh beigesetzt.

Bismarck auf dem Totenbett vom 31. Juli 1898 von Willy Wilcke und Max Priester

Bismarck auf dem Totenbett vom 31. Juli 1898 von Willy Wilcke und Max Priester

 

Sarkophag Bismarcks

Sarkophag Bismarcks

 

 

Bismarcks Familie:

Auf der Hochzeitsfeier im Oktober 1844 seines Schulfreundes Moritz von Blanckenburg und Marie von Thadden-Trieglaff wurde Otto Johanna von Puttkamer als Tischdame zugewiesen. Im Sommer 1846 unternahm das Ehepaar zusammen mit Otto und Johanna eine Reise in den Harz wo sie sich besser kennen lernten. Nach dem frühen Tod von Marie von Thadden-Trieglaff reiste Bismarck zu den Eltern von Johanna um nach der Hand der Tochter anzuhalten. 1847 fand die Hochzeit in Reinfeld statt. Aus dieser Ehe gingen 3 Kinder hervor:
– Marie (1848–1926)
– Herbert (1849–1904)
– Wilhelm (1852–1901)

Johanna von Bismarck, geb. von Puttkamer, 1857

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Bismarck: Ein Preuße und sein Jahrhundert

Bismarck: Ein Preuße und sein Jahrhundert Gebundene Ausgabe – 18. November 2015

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Otto von Bismarck – Gedanken und Erinnerungen – Autobiographie

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Bismarcks ‚Gedanken und Erinnerungen‘ sind das bedeutendste Zeugnis politischer Memoirenliteratur in der deutschen Geschichte. Nicht als geschlossene Darstellung seiner politischen Laufbahn oder kontinuierliche Schilderung der historischen Ereignisse entfaltet dieses außergewöhnliche Werk seine Wirkung, sondern als große staatspolitische Reflexion und brillant erzähltes Erinnerungsbuch, das zahlreiche persönliche Erlebnisse und Begegnungen eindrucksvoll charakterisiert.

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Bismarck: Sturm über Europa. Biographie

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Größe und Tragik des Eisernen Kanzlers. Das Standardwerk zum Bismarck-Jahr

Mit seiner Bismarck-Biographie hat Ernst Engelberg Maßstäbe gesetzt. Bis heute sind seine lebendige Zeichnung des ersten Reichskanzlers und die stilistische Brillanz dieses Meisterwerks der deutschen Geschichtsschreibung unerreicht. Zum 200. Geburtstag Otto von Bismarcks erscheint der Klassiker nun in einer aktualisierten und gekürzten Neuausgabe – ein Lesevergnügen allerersten Ranges.

Ernst Engelbergs zweibändige Biographie Bismarcks war schon bei Erscheinen eine geschichtspolitische Sensation: Es war das einzige große historische Werk, das zeitgleich in Ost- und Westdeutschland publiziert wurde. Durch seinen neuen, vielschichtigen Blick auf Charakter und Überzeugungen des ersten deutschen Reichskanzlers überwand es alle geschichtsideologischen Gräben. Engelberg schuf das faszinierende Bild einer einzigartigen Persönlichkeit und eines herausragenden politischen Werkes, das letztlich tragische Züge annahm. Denn es war Bismarcks größte Leistung, die Schaffung des Deutschen Reiches, die am Ende jenes Altpreußen aufhob, in dem er verwurzelt war und dem seine ganze Liebe gehörte.

Die von Achim Engelberg edierte Neuausgabe bietet nun endlich die Chance, diesen Bismarck neu zu entdecken.

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Otto von Bismarck: Eine Biographie

Otto von Bismarck: Eine Biographie Taschenbuch – 15. September 2014

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Otto von Bismarck, dessen Geburtstag sich am 1. April 2015 zum 200. Mal jährt, ist die herausragende Gestalt der deutschen Geschichte des 19. Jahrhunderts. Der ostelbische Junker übernimmt 1862 unter ungünstigsten Umständen das Amt des preußischen Ministerpräsidenten, führt mit zwei Kriegen die kleindeutsche Reichsgründung herbei und gestaltet bis zu seiner Entlassung durch Wilhelm II. 1890 maßgeblich die Innen- und Außenpolitik des Kaiserreichs. Eberhard Kolb schildert in dieser glänzend geschriebenen kleinen Biographie den Weg Bismarcks vom reaktionären Junker zum europäischen Staatsmann und widmet auch dem sonst eher wenig beachteten jungen Bismarck seine Aufmerksamkeit.

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Otto von Bismarck und Johanna von Puttkamer: Die Geschichte einer großen Liebe (insel taschenbuch)

Otto von Bismarck und Johanna von Puttkamer: Die Geschichte einer großen Liebe (insel taschenbuch) Taschenbuch – 7. Februar 2016

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Otto von Bismarck und Johanna von Puttkamer – eine Verbindung, die aus politischen Erwägungen begann, wurde zu einer Liebesgeschichte, die fast fünfzig Jahre währte. Gabriele Hoffmann zeigt die Stationen dieser außergewöhnlichen Ehe.

Als Otto von Bismarck mit Anfang dreißig seine politische Karriere plant, fehlt ihm nur noch die passende Frau. Die findet er in der Gutsherrentochter Johanna von Puttkamer. Über die Verbindung mir ihr verspricht sich Bismarck eine Unterstützung seines Aufstiegs durch ihre Verwandtschaft.

Äußerlich eher unscheinbar, neun Jahre jünger als Bismarck und sehr fromm, wird Johanna die erste Kanzlergattin Deutschlands. Und obgleich ihr Zusammenleben schon alle Spannungen einer modernen Politikerehe zeigt, trotz langer Trennungen, Eifersucht, Überarbeitung und Krankheit wird der Pakt fester, den sie mit ihrer Liebe geschlossen hatten für – wie Johanna von Puttkamer sagte – Zeit und Ewigkeit.

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