Xerxes I.

Xerxes I. regierte als achämenidischer Großkönig und ägyptischer Pharao von 486 bis 465 v. Chr. über das persische Reich.

Geboren 519 v. Chr. als Sohn des persischen Großkönigs Dareios I. und Atossa, einer Tochter Kyros’ II. trat er 486 v. Chr. die Nachfolge seines Vaters als Regent an. Gleich zu Beginn seiner Herrschaft musste er Aufstände in Ägypten, dass sich unter der Fürhrung von Psammetich IV. vom persischen Reich lösen wollte, und in Babylon niederschlagen. Nachdem im eigenen Reich wieder die Ordnung hergestellt war, konnte er sich seinem nächsten Ziel in Griechenland widmen. Eine Strafexpedition die 490 v. Chr. begann, endete in einer Niederlage, sodass Xerxes in den nächsten 4 Jahren damit beschäftigt war, eine neue Streitmacht für den Krieg aufzustellen.

Xerxes I.

Xerxes I.

Im Zuge des neuen Feldzuges lies er Schiffbrücken über den Hellespont und den Xerxes-Kanal bauen und fiel erneut in Griechenland ein. Zwar gelangen ihm zu Beginn noch einige entscheiden taktische Erfolge, doch nach der vernichtenden Niederlage seiner Flotte in der Schlacht bei Salamis, zog sich das Heer auf Anweisung Xerxes zurück und es wurde nur noch ein Teil in Griechenland unter der Führung Mardonios zurückgelassen.

Xerxes Statue in der ehemaligen persischen Hauptstadt Persepolis

Xerxes Statue in der ehemaligen persischen Hauptstadt Persepolis

479/478 v. Chr. lies Xerxes indes im eigenen Land den Turm von Babylon und die Marduk-Statue zerstören was nicht nur das territoriale sondern auch das kulturelle Ende Babylons bedeutete.

Durch interne Streitigkeiten wurde Xerxes am 4. August 465 v. Chr. von seinem Gardebefehlshaber Artabanos ermordet. Dieser lenkte den Mord an Dareios weiter, Xerxes ältesten Sohn, der anschließend von seinem jüngeren Bruder Artaxerxes I. ermordet wurde. Ein Anschlag von Artabanos konnte vereitelt werden, im Zuge dessen wurde Artabanos selbst getötet und Artaxerxes I. trat die Nachfolge von Xerxes I. an.

Felsgrab des Großkönigs Xerxes in Naqsch-e Rostam

Felsgrab des Großkönigs Xerxes in Naqsch-e Rostam

 

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