Aviatik B.I

Die Aviatik B.I war das erste militärische Flugzeug, welches von der Automobil und Aviatik AG in Mülhausen (Elsass) für die deutschen Luftstreitkräfte gebaut wurde und als Aufklärer im ersten Weltkrieg diente.

 

 

Entwicklung und Konstruktion:

Die Firma Automobil und Aviatik AG stellte ab dem Jahre 1910 Flugzeuge her. Zunächst wurden unter Lizenz die französischen Modelle Hanriot und Farman nachgebaut, bis die Firma ihre ersten eigenen Modelle produzierte.

Die Aviatik B.I war ein Nachbau des französischen Doppeldeckers P.14 und wurde ab 1914 produziert. Die Bezeichnung B.I wurde bei Kriegsausbruch verwendet, als die deutsche Luftstreitkraft diese Flugzeuge als Aufklärer zu nutzen begann.

Unter Lizenz wurde dieses Flugzeug auch in Österreich-Ungarn für die k.u.k. Luftwaffe gebaut.

 

Aviatik B.I

 

Eine Aviatik B.I auf dem Weg zur Front

 

Oberleutnant Oskar Asboth vor einem Aviatik Typ B.I Aufklärer

 

 

 

Einsatz im ersten Weltkrieg:

Mit Ausbruch des ersten Weltkrieges wurden die Flugzeuge vom Typ Aviatik B.I von Beginn an als Aufklärer eingesetzt.

1915 wurde das Nachfolgemodell B.II an die Front gebracht und löste bis ins Jahr 1916 nach und nach die Modelle B.I ab, da diese unbewaffnet waren und nur über eine unzureichende Panzerung verfügte.

Bis zum Kriegsende dienten diese Flugzeuge jedoch noch für die Ausbildung und Schulung von Piloten.

 

 

 

Technische Daten:

Bezeichnung: Aviatik B.I
Land: Deutsches Reich
Typ: Aufklärungsflugzeug
Länge: 7,93 Meter
Spannweite: 14 Meter
Höhe: 3,05 Meter
Gewicht: 668kg leer
Besatzung: Max. 2
Motor: Mercedes D.I, 105 PS
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Reichweite: 800 Kilometer
Bewaffnung: keine

 

 

 

 

 

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