Ordnance BL 5-Zoll Haubitze

Die Ordnance BL 5-Zoll Haubitze wurde ursprünglich nur dafür gebaut, dass die britische Armee gegen Ende des 19. Jahrhunderts weiterhin Sprenggranaten verschießen konnte.

Nach der Einführung des Geschützes 1895 wurde es erstmals 1898 in der Schlacht von Omdurman eingesetzt wo auch erstmals die neuen Lyddite-Granaten getestet werden konnten.

Im zweiten Burenkrieg von 1899 bis 1902 zeigten sich jedoch die Schwächen der neuen Granaten, da diese nicht immer explodierten. Auch wurde von Major D. Hall bemängelt, dass das Geschütz zu schwer sei um als Feldgeschütz genutzt zu werden und die Reichweite nicht ausreichend sei um als Belagerungsgeschütz zu dienen. Trotz einiger Erfolge bei der Bombardierung der Stellungen der Buren galt das Geschütz ab 1908 als veraltet und wurde nach und nach durch die neue QF 4,5-Zoll Haubitze ersetzt oder dem britischen Expeditionskorps zugeteilt.

Mit einigen Veränderungen an der Munition wurde das Geschütz während des ersten Weltkrieges überwiegend bei der Schlacht von Gallipoli und bis 1916 in den afrikanischen Kolonien genutzt.

 

Ordnance BL 5-Zoll Haubitze

 

 

 

Datenblatt:

Bezeichnung: Ordnance BL 5-Zoll Haubitze
Herstellerland: Großbritannien
Einführungsjahr: 1895
Stückzahl: unbekannt
Kaliber: 127 mm
Rohrlänge: 1070 mm
Feuergeschwindigkeit: unbekannt
Gewicht: 1212 Kg

 

 

Eine Ordnance BL 5-Zoll Haubitze in Maddox Hill im Januar 1900

 

Eine Ordnance BL 5-Zoll Haubitze während der Schlacht um Gallipoli 1915

 

 

 

 

 

This post is also available in: enEnglish (Englisch)frFrançais (Französisch)itItaliano (Italienisch)zh-hans简体中文 (Vereinfachtes Chinesisch)ruРусский (Russisch)esEspañol (Spanisch)arالعربية (Arabisch)

Kommentare sind deaktiviert.

error: Content is protected !!