Albatros C.V

Bei der Albatros C.V handelte es sich um eine Neuentwicklung der Firma Albatros Flugzeugwerke, wobei sich die Konstruktion nicht wie üblich am Vorgänger Modell orientiert, sondern komplett neu konzipiert werden musste.

 

Entwicklung und Konstruktion:

Bei der Entwicklung der C.III konnten die Konstrukteure vollständig auf das Vorgängermodell C.I zugreifen und die technischen Änderungen anpassen.

Bei der Entwicklung der C.V sollte allerdings ein völlig neuer Motor verbaut werden, was dazu führte, dass die gesamte Konstruktion geändert und angepasst werden musste. Da der neue Motor länger und schwerer war musste zunächst der Rumpf angepasst werden. Zugleich wurde der Motor erstmals fast vollständig mit Blech verkleidet, was Schäden durch Beschuss verhindern sollte.

Über die Propellernabe wurden ebenfalls Blech gezogen, welches bündig zum Rumpf abschloss und dem Flugzeug nicht nur eine saubere Linienführung gab sondern auch die Aerodynamik deutlich verbesserte.

Vor der C.V wurde bereits die C.IV entwickelt. Da bei diesem Flugzeug jedoch nur geringe Änderungen an den Tragflächen vorgenommen wurden, wurde außer dem Prototypen kein weiteres Flugzeug gebaut.

 

Albatros C.V

 

 

 

Einsatz im ersten Weltkrieg:

1916 begann die Auslieferung der Flugzeuge, die überwiegend an der Westfront zusammen mit der C.III eingesetzt wurden.

Da der neue Motor jedoch noch nicht ausgereift war und zu oft ausfiel, wurden die Produktion des Flugzeuges nach 424 Maschinen eingestellt.

Die verbliebenen Flugzeuge wurden noch bis zum Ende des Krieges eingesetzt.

 

 

 

Technische Daten:

Bezeichnung: Albatros C.V
Land: Deutsches Reich
Typ: Bewaffnetes Aufklärungsflugzeug
(Jagdaufklärer)
Länge: 8,95 Meter
Spannweite: 12,78 Meter
Höhe: 4,5 Meter
Gewicht: 1.069kg leer
Besatzung: Max. 2
Motor: Ein wassergekühlter Achtzylinder-Reihenmotor Mercedes D IV, 240 PS Startleistung
Höchstgeschwindigkeit: 170 km/h
Reichweite: 450 Kilometer
Bewaffnung: 2 Maschinengewehre 7,92mm, bis zu 70 Kg Bomben

 

 

 

 

 

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