Die Französische Armee im 1. Weltkrieg

Die französische Armee musste sich nach dem verlorenen Deutsch-Französischen Krieg neu aufbauen und umstrukturieren. Trotz großer Anstrengungen gelang es Frankreich jedoch nicht, seine Armee für den modernen Krieg auszurüsten.

 

Entstehung:

Zu Beginn der frühen Neuzeit unter der Führung von Ludwig XIV und Napoleon I konnte Frankreich, trotz einiger Niederlagen seine Vormachtstellung in Europa ausbauen und festigen. Zu dieser Zeit verfügte das Land über die schlagkräftigste Armee.

Erst mit der Entstehung des Norddeutschen Bundes unter der Führung von Preußen und dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870 auf 1871 konnte diese Vormachtstellung gebrochen werden. Nach dem Krieg war die französische Armee zerschlagen und Frankreich musste nicht nur Elsass-Lothringen abtreten sondern auch hohe Entschädigungszahlungen entrichten.

Getrieben von verletztem Nationalstolz und der Hoffnung die verlorenen Gebiete wieder zurück zu erobern, begann Frankreich bereits kurz nach dem verlorenen Krieg mit dem Aufbau einer neuen Armee.

 

 

 

Aufbau und Struktur:

Wie die meisten anderen europäischen Großmächte, führte Frankreich die allgemeine Wehrpflicht ein. Ab 20 Jahren musste jeder Franzose für 3 Jahre in der Armee dienen, im Anschluss wurden die Soldaten in die  Reserve versetzt, wo sie mehrere Stufen durchliefen:

Von 20 bis 23 Jahre: Wehrdienst in der Armee

Von 24 bis 34 Jahre: Dienst in der Reserve der Armee

Von 35 bis 41 Jahre: Dienst in der Territorialarmee

Von 42 bis 48 Jahre: Dienst in der Reserve der Territorialarmee

Die Friedensstärke der französischen Armee belief sich auf 736.000 Soldaten, wobei diese bei einer Mobilmachung und dem Einzug der Reserve auf 3,5 Millionen Soldaten anstieg. Hierbei sollten jedoch nur 1,7 Millionen Soldaten direkt an der Front eingesetzt werden, die anderen dienten als Reserve, im Nachschub oder bei den Pionieren.

Aufgeteilt war die Armee in:

  • 173 Infanterie-Regimenter
  • 89 Kavallerie-Regimenter
  • 87 Artillerie-Regimenter
  • 201 Reserve-Regimenter
  • 145 Territorialen Regimenter

Bei der Mobilmachung würden die aktiven Regimenter durch Reservisten aufgefüllt werden. Hierfür stand jedem Regiment ein Schulungspersonal zu, dass Auffrischungskurse bei den Reservisten durchführen würde.

 

 

 

Strategie der französischen Armee:

Die Ausrichtung und Strategie der französischen Armee hat sich nach dem Deutsch-Französischen Krieg auf zwei Kernpunkte fixiert:

  • Ausbau der Festungsanlagen an der Grenze zum Deutschen Reich
  • Eine Offensive Angrifssstrategie

 

Der Festungsbau, auch als Barrière de fer bezeichnet, kennzeichnet eine Reihe von Bauvorhaben um Städte und wichtige Punkte an der Grenze zum Deutschen Reich. Bereits vor dem Deutsch-Französischen Krieg hatte Frankreich um die Städte Lyon und Paris starke Befestigungsgürtel gebaut. Später folgten Metz, Belfort und Langres. Nach dem verlorenen Krieg und dem Abtreten von Elsass-Lothringen an das Deutsche Reich, begann bereits Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre im 19. Jahrhundert die Planung und die Umsetzung des Bau eines Festungsgürtel entlang der Grenze zum Deutschen Reich. Beauftrag wurde dafür General Séré de Rivières, weßwegen das Bauvorhaben auch als Système Séré de Rivières bezeichnet wurde.

Gestützt wurde das Projekt besonders durch die Befürchtung, Deutschland könnte einen erneuten Krieg gegen das geschwächte Frankreich führen und der weit verbreitete Revanchismus, sprich die Hoffnung Elsass-Lothringen wieder zurück zu holen.

Das dafür verantwortliche Comité de Défense wurde bereits am 28. Juli 1872 und bestand zunächst aus 9 Vertretern: dem Kriegsminister, Repräsentanten der Artillerie und Militäringenieure. Die ersten Treffen wurden im geheimen Abgehalten, da erst 1873 die letzten deutschen Besatzungstruppen das Land verließen. Aufgabe des Comité de Défense war es, die durch den Verlust der Festungen entstandene Bresche durch die Modernisierung alter Anlagen und dem Bau neuer zu schließen und den Anforderungen der modernen Kriegsführung anzupassen.

Nach Abschluss der Planung wurde schließlich die Festungslinie in zwei Bereiche geteilt:

  • Der nördliche Teil = Von der Nordsee ausgehend entlang der belgischen Grenze und dem historischen Grenzverlauf zu Lothringen und dem Elsass bis an die Schweizer Grenze in der Gegend von Belfort
  • Der südliche Teil: Von den Seealpen der Schweizer Grenze bis ans Mittelmeer bei Nizza

Besonders die ehemaligen Garnisons und Festungsstädte entlang der Grenze (Verdun, Toul, Épinal, Laon, Belfort, Nancy, Reims) erhielten einen neuen Festungsring oder der alte wurde modernisiert. Da diese Städte oft auch mit dem gut ausgebautem Eisenbahnnetz verbunden waren, konnten hier schnell große Kontingente an Soldaten verladen werden.

 

Befestigungen in der Nähe des Brisach-Tors in Belfort, Bild von Thomas Bresson

 

Luftbild des Dorfes Villey-le-Sec mit dem Fort de Villey-le-Sec

 

Luftbild des Fort Douaumont bei Verdun im Frühjahr 1916

 

 

Der zweite Punkt zur Strategie der französischen Armee war das Prinzip der Offensive à outrance, dem Angriff bis zum Äußersten. Hinter dieser Strategie stand der Gedanke, dass das im Deutsch-Französische Krieg verlorene Elsass-Lothringen nur durch einen bedingungslosen Angriff zurückzugewinnen sei. Zu den führenden Vertretern dieser Taktik gehörte auch unter anderem der bekannte Ferdinand Foch. Nach dessen Meinung konnte der deutsche Vorteil der höheren Bevölkerungszahl nur durch entschlossene Angriffe ausgeglichen werden.

Bereits kurz nach Ende des Deutsch-Französischen Krieges wurde an dieser Strategie gearbeitet, wobei der offensive Character erst zur Jahrhundertwende deutlich wurde. Bis zum August 1891 wurde zunächst der Plan XI der sowohl eine defensive als auch eine offensive Strategie verfolgte. Als sich Frankreich 1892 diplomatisch Russland näherte und ein Zweifronten Krieg für das Deutsche Reich in Betracht gezogen wurde, wurde der Plan überarbeitet und im Februar 1892 zu Plan XII umgewandelt. Zu dieser Zeit befasste sich das Komitee auch über einen möglichen Einmarsch des Deutschen Reiches über Belgien nach Frankreich, dementsprechende Planungen flossen mit in die französische Taktik ein. Verstärkt wurde diese Annahme als 1904 ein Deutscher die Aufmarschpläne der deutschen Heeresführung dem französischem Geheimdienst verkaufte. Dort waren die Truppenbewegungen durch Frankreich eingezeichnet um die französischen Befestigungen zu umgehen und der französischen Armee in die Seite zu fallen. Der französische Plan XII wurde dementsprechend bis 1906 im Plan XV angepasst.

Bis in den September 1911 wurde die Planung noch mehrfach überarbeitet und angepasst bis diese im Plan XVII am 7. Februar 1914 an die Armeekommandeure und an den Oberbefehlshaber ausgegeben wurden. Das Ziel des Plan war es nunmehr, von zwei Seiten von Metz-Thionville oder nördlich von Belgien in Richtung Arlon und Neufchâteau einen konzentrierten Vorstoß durchzuführen.

 

Die wichtigsten Eisenbahnlinien zum Transport der Armeekorps bei der Mobilmachung

 

Von Lvcvlvs - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=29123349

Schema mit den vorgesehenen Offensiven gemäß dem Plan XVII. In blau die französischen Armeen, in grau und die belgischen und die Befestigungen des Système Séré de Rivières, in rot die deutschen Festungen

 

 

 

Ausrüstung:

Im Gegensatz zu den anderen Armeen der europäischen Großmächte konnte die französische Armee im Bereich der Modernisierung nicht Schritt halten.

Bis zum ersten Weltkrieg wurde noch die Uniform von 1870 getragen, die aus einem langem, blauen Rock und einer roten Hose bestand. Diese Uniform war nicht nur sehr schwer, was den Soldaten besonders bei heißen Temperaturen zu schaffen machte, die Farben waren auch für einen modernen Krieg nicht mehr ausgelegt und zu auffällig. Andere Armeen wie die des Deutschen Reiches hatten bereits unauffälligere Farben eingeführt.

 

Französische Soldaten zu Beginn des Ersten Weltkrieges. Sie behalten die friedlichen blauen Mäntel und die roten Hosen, die in den ersten Monaten des Krieges getragen wurden

 

Französische Soldaten mit der modernen Uniform und dem Adrian-Helm 1917 in Paris

 

Doch nicht nur der schwere Rock machte den Soldaten zu schaffen, auch die zu tragende Ausrüstung war rund 20 % schwerer als die von anderen Armeen. Zwar wurde bereits seit einigen Jahren an einer Verbesserung gearbeitet, umgesetzt wurde jedoch bis zum Ausbruch des Krieges nichts. Erst nach den ersten Monaten, den schweren Verlusten und der Erkenntnis über die veraltete Ausrüstung, wurden die französischen Soldaten besser ausgerüstet. 1915 wurde begonnen, die alte Uniform gegen die horizontblaue Felduniform auszutauschen. Auch wurde die Képi Kopfbedeckung gegen den Adrian Helm ausgetauscht um Verletzungen durch Granatsplitter vorzubeugen.

 

Adrian Helm

 

 

Zur Bewaffnung gehörte standardmäßig das Lebel modèle 1886. Nachdem der französischen Chemiker Paul Vieille 1886 das rauchlose Schießpulver entwickelte, war das Lebel modèle 1886 das erste Gewehr, welches speziell für diese neue Munition entwickelt und gebaut wurde. Zwar wurde diese Waffe 1893 verbessert und als Modèle 1886/93 in der französische Armee geführt, gegenüber dem deutschen Mauser Modell 88 oder anderen modernen Gewehre blieb die französische Variante im Vergleich hintendran. 1909 begann die Planung das veraltete Gewehr durch das neue Meunier Gewehr zu ersetzen, durch den ausbruch des ersten Weltkrieges konnte jedoch keine Serienproduktion begonnen werden.

 

Lebel modèle 1886

 

Die Einführung von Maschinengewehren wurde bei der französischen Armee stark vernachlässigt, da diese Waffe nicht der Strategie der konzentrierten Offensive entsprach. Während das Deutsche Reich bereits rund 12.000 Maschinengewehre zu Beginn des Krieges nutzte, kam die französische Armee gerade einmal auf rund 5.000 Stück. Im Laufe des Krieges wurden die Modelle Hotchkiss M1914 , Chauchat und St. Étienne Mle 1907 eingeführt.

 

Französische Soldaten werden an Chauchat Maschinengewehren ausgebildet

 

Ein St. Étienne Mle 1907 Maschinengewehr

 

 

Bei der Artillerie wurde überwiegend auf das 7,5 cm Feldgeschütz M1897 gesetzt, welches die Standard Artillerie der französischen Armee mit rund 4.000 Stück zu Beginn des Krieges darstellte. Trotz der Masse an Geschützen erwies sich dieses den deutschen Geschützen als nicht ausreichend, da die Reichweite der französischen Geschütze rund 3 Kilometer weniger betraf als die der Deutschen. Erst mit der Einführung der Rimailho-Modells 1904TR Geschütze konnte der Nachteil wieder ausgeglichen werden. Neben den 7,5 cm Geschützen kamen noch 308 schwere Feldgeschütze und 380 Belagerungsgeschütze vom Kaliber 12 cm bis zum Kriegsbeginn hinzu.

 

Canon de 75 modèle 1897

 

Rimailho Model 1904TR

 

 

 

Ausstattung der Armee zu Beginn und Ende des Krieges:

 

Feldgeschütze de 75 Modèle 1897 3.840 Stück
Gebirgsgeschütze 65 mm 120 Stück
Schwere Feldgeschütze 308 Stück
Flugabwehrkanonen 1 Stück
Maschinengewehre 5.000 Stück
Kraftfahrzeuge 9.000 Stück
Flugzeuge 162 Stück

 

Feldgeschütze de 75 Modèle 1897 5.484 Stück
Gebirgsgeschütze 65 mm 96 Stück
Schwere Feldgeschütze 5.000 Stück
Flugabwehrkanonen 404 Stück
Maschinengewehre 18.000 Stück
Kraftfahrzeuge 88.000 Stück
Flugzeuge 3.608 Stück

 

 

Durch den anhaltenden Stellungskrieg und die damit verbundenen hohen Verluste, wurde auf französischer Seite ab Mitte 1915 mit der Entwicklung von gepanzerten Fahrzeugen und Panzern begonnen um die deutschen Verteidigungslinie durchbrechen zu können.

Zu den ersten Fahrzeugen dieser Art gehörten die Schneider CA1 und Saint-Chamonds Modelle, die Anfang 1917 erstmals eingesetzt wurden. Da sich diese Fahrzeuge jedoch als recht unzuverlässig erwiesen, wurde im späteren Verlauf der deutlich leistungsstärkere Renault FT eingesetzt. Diese Panzer und gepanzerten Fahrzeuge wurden überwiegend den Kavallerie Regimentern zugeteilt. Bereits vorhandene Regimenter behielten dabei ihre alten Namen während die neu aufgestellten Régiments de char de combat bezeichnet wurden.

 

Schneider CA1

 

Saint-Chamond

 

Renault FT

 

 

 

Bilanz während des ersten Weltkrieges:

Nach der Generalmobilmachung Frankreichs wurde die französische Armee gemäß dem Plan XVII in 5 Armeen aufgeteilt:

  • Erste Armee (7., 8., 13., 14. und 21. Armeekorps) mit dem Ziel, Mulhouse und Sarrebourg einzunehmen
  • Zweite Armee (9., 15., 16., 18. und 20. Armeekorps), mit dem Ziel, Morhange einzunehmen
  • Dritte Armee (4., 5. und 6. Armeekorps) zur Verteidigung der Region um Metz
  • Vierte Armee ( 12. , 17. und koloniales Armeekorps) in Reserve um den Wald von Argonne
  • Fünfte Armee (1., 2., 3., 10. und 11. Armeekorps) zur Verteidigung der Ardennen

Zu Kriegsbeginn verfügte Frankreich über rund 3,5 Millionen Soldaten von denen 1,7 Millionen an der Front standen. Davon dienten

  • 65 % in der Infanterie
  • 13 % in der Artillerie
  • 10 % in der Kavallerie

Die restlichen 12 % verteilten sich auf die Pioniere, Versorgung, Nachschub und die Gendarmerie.

Den gesamten Krieg über dienten rund 7.935.000 Soldaten in der französischen Armee, darunter befanden sich rund 500.000 Soldaten aus den französischen Kolonien.

Bis zum Kriegsende hatte Frankreich rund 1.390.000 tote und rund 2.500.000 verwundete Soldaten zu beklagen.

 

Französische Reservetruppen überqueren einen Fluss auf dem Weg nach Verdun

 

Französische Truppen 1915 auf dem Weg nach Gallipoli

 

Französische Kolonialtruppen im Kampf gegen Deutsche Truppen

 

Soldatengruppe aus dem 66. Infanterieregiment. Zwischen dem 15. Mai und dem 30. Juni 1915

 

 

 

 

 

Passende Literatur zum Thema findet Ihr hier:

 

Die französische Armee im Ersten Weltkrieg – Ausmarsch 1914 (Band 1)

Die französische Armee im Ersten Weltkrieg – Ausmarsch 1914 (Band 1): Uniformierung – Bewaffnung – Ausrüstung Gebundenes Buch – 1. November 2006

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Die französische Armee im Ersten Weltkrieg - 1914 bis 1918 (Band 2)

Die französische Armee im Ersten Weltkrieg - 1914 bis 1918 (Band 2): Uniformierung - Ausrüstung - Bewaffnung Gebundenes Buch – 2008

In diesem 640 Seiten umfassenden Pracht-Bildband wird die Entwicklung der Uniformierung, Bewaffnung und Ausrüstung der französischen Armee vom Herbst 1914 bis zum Waffenstillstand 1918 dargestellt; also von der Einführung der horizontblauen Uniformfarbe (Bleu horizon), die so typisch für den französischen Soldaten während der Schlacht von Verdun war, über die Einführung des Adrian-Stahlhelms bis hin zum Gaskrieg und dem Einsatz der Panzerwaffee. Dieses Buch vervollständigt also den 2007 erschienenen Band über die französische Armee bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges und stellt somit die Fortsetzung, also den Band 2 dieses Werkes, dar.
Eine Vielzahl originaler Uniformen, Kopfbedeckungen, Bekleidungsstücke, Waffen und Ausrüstungsstücke aus dem Musée d l’Armée in Paris, aus anderen namhaften Museen und umfangreichen privaten Sammlungen wurden für dieses Werk fotografiert, um dem Leser ein möglichst breites Bild des Heeres der Grande Nation zu geben. Der Zugang zu diesen einzigartigen Sammlungen und die Erschließung von Archiven haben z. T. gänzlich Unbekanntes zu Tage gefördert. Auch können dem Leser beeindruckende und nie zuvor publizierte zeitgenössische SW-Fotos sowie 10 originale Farbaufnahmen aus dem Krieg (Autochromes) präsentiert werden. Diese veranschaulichen die unterschiedlichsten Themengebiete wie Luftfahrt, Grabenpanzerungen oder der gerade im Ersten Weltkrieg wichtige Gasschutz, hier aus dem Museum der Sanitätstruppen in Val-de-grâce. Ein außergewöhnliches Kapitel ist dem französischen Adrian-Stahlhelm gewidmet, dessen Entwicklung eine große Errungenschaft für die Soldaten bedeutete. Es werden aber auch Auszeichnungen, wie beispielsweise die Marschallsstäbe von Foch, Petain und Joffre, gezeigt. Uniformen berühmten Persönlichkeiten und Offiziere, die hier zum ersten Mal unter optimalen fotografischen Bedingungen der Öffentlichkeit gezeigt werden, runden ebenso wie persönliche Gegenstände aus dem Besitz bedeutender französischer Fliegerasse das Bild ab.
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