Roland D.I

Die Roland D.I war ein einsitziges Jagdflugzeug der Luftfahrzeug-Gesellschaft m.b.H., welches ab Ende 1916 an der Front eingesetzt wurde. Aufgrund der aerodynamischen Bauweise und dem Aussehen, erhielt das Flugzeug den Spitznamen Haifisch.

 

Entwicklung und Konstruktion:

Mitte 1916 wurde von der deutschen Heeresführung ein Nachfolge Flugzeuge für die bereits veralteten Fokker Eindecker vom Typ E.I bis IV gefordert. Auf Grundlage der zweisitzigen Roland C.II "Walfisch" entwickelten die Ingenieure Tantzen und Hoffmann die Roland D.I.

Durch die Wickelbauweise hatte das Flugzeug einen sehr stabilen Rumpf und durch die buckelartige Wölbung an der oberen Tragefläche hatte der Pilot eine hervorragende Sicht nach oben, die Sicht nach vorne und nach unten war allerdings eingeschränkt.

Anders als bei der C.II wurden bei der D.I keine gestaffelten Doppeldeckertragflächen sondern ein konventionelles Strebenpaar verwendet um die Tragflächen mit einander zu verbinden.

Im Juli 1916 konnte der erste Prototyp der Heeresleitung vorgestellt werden und die Produktion wurde in Auftrag gegeben. Nach rund 60 gebauten Flugzeugen allerdings geriet das Werk in Berlin Adlershof in Brand und wurde stark beschädigt. Nach dem Wiederaufbau wurde im Anschluss jedoch die bereits verfügbare Roland D.II gebaut.

 

Roland D.I

 

 

 

Einsatz im ersten Weltkrieg:

Da die Roland D.I Flugzeuge den ebenfalls an der Westfront eingesetzten Albatros D.II unterlegen war, wurden nur wenige Flugzeuge dort eingesetzt. Die überwiegende Anzahl wurde auf dem Balkan zusammen mit der bulgarischen Luftwaffe eingesetzt.

 

 

 

Technische Daten:

Bezeichnung: Roland D.I
Land: Deutsches Reich
Typ: Jagdflugzeug
Länge: 6,39 Meter
Spannweite: 8,9 Meter
Höhe: 2,9 Meter
Gewicht: 699kg leer
Besatzung: Max. 1
Motor: wassergekühlter Sechszylinder Reihenmotor Mercedes D III 160 PS
Höchstgeschwindigkeit: 165 km/h
Reichweite: unbekannt
Bewaffnung: 1 x synchronisiertes Maschinengewehr 7,92 mm LMG 08/15

 

 

 

 

 

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