Roland D.II

Die Roland D.II war das Nachfolgemodell der D.I, dessen Produktion nach dem Brand der Firma in Berlin Adlershof im Werk Charlottenburg ausgeführt wurde. Das Flugzeug war zwar leistungsstärker und besser bewaffnet, konnte mit den Flugzeugen von Albatros und Fokker dennoch nicht mit halten.

 

Entwicklung und Konstruktion:

Bereits kurz nach dem Produktionsbeginn der Roland D.I begannen die Ingenieure Tantzen und Hoffmann mit der Entwicklung eines Nachfolgeflugzeuges. Im besonderen Fokus der Entwicklung stand eine Leistungssteigerung und der Einbau eines zweiten Maschinengewehres.

Wie bei der D.I hatte auch die D.II einen sehr aerodynamischen Aufbau, sodass auch dieses Flugzeug den Spitznamen "Haifisch" bekam.

Der Erstflug des Prototypen fand im Oktober 1916 statt, im Anschluss wurde das Flugzeug der deutschen Heeresführung vorgestellt, die auch einen Produktionsauftrag ausgaben. In Zusammenarbeit mit der Firma Pfalz Flugzeugwerke in Speyer wurden rund 300 Flugzeuge gebaut.

Die erste Serie wurde mit einem 160 PS starken Mercedes D.III-Motor ausgerüstet, die zweite Serie war mit 180 PS starken Opel Argus As.III Motoren ausgerüstet.

 

Roland D.II

 

Roland D.II

 

Roland D.II

 

 

 

Einsatz im ersten Weltkrieg:

Trotz der Leistungssteigerung und des zweiten Maschinengewehres konnte die Roland D.II mit den aktuellen Albatros Flugzeugen nicht mit halten. So wurden die wenigen an der Westfront eingesetzten Flugzeugen an Abschnitte gebracht, die weniger umkämpft waren.

Der größte Teil der Flugzeuge wurde an die Ostfront oder auf den Balkan gebracht und eingesetzt.

 

 

 

Technische Daten:

Bezeichnung: Roland D.II
Land: Deutsches Reich
Typ: Jagdflugzeug
Länge: 6,93 Meter
Spannweite: 8,94 Meter
Höhe: 3,11 Meter
Gewicht: 715kg leer
Besatzung: Max. 1
Motor: wassergekühlter Sechszylinder Reihenmotor Mercedes D III 160 PS
Höchstgeschwindigkeit: 169 km/h
Reichweite: 300 Kilometer
Bewaffnung: 2 x synchronisierte Maschinengewehre 7,92 mm LMG 08/15

 

 

 

 

 

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