Siemens-Schuckert D.IV

Die Siemens-Schuckert D.IV wurde als Nachfolgemodell der D.III von dem Diplom Ingenieur Harald Wolff entwickelt und sollte als Höhenjäger eingesetzt werden. Bei Vergleichen mit anderen deutschen Flugzeugen erwies sich die D.IV als bestes Jagdflugzeug, dessen Einführung jedoch zu spät kam um noch wirksam im Krieg einzugreifen.

 

Entwicklung und Konstruktion:

Diplom Ingenieur Harald Wolff entwickelte auf Basis des Prototypen Siemens-Schuckert D.IIc und einem Flugzeug des Typ D.III einen weiteren Prototypen mit einer größeren Spannweite, der besonders in großen Höhen fliegen sollte.

Ende 1917 konnte das erste Flugzeug der deutschen Heeresführung vorgestellt werden, die daraufhin einen Auftrag von 280 Flugzeugen an die Firma vergab. Im April 1918 wurden die ersten gebauten Flugzeuge dem Jagdgeschwader 2 zur Verfügung gestellt, um diese direkt an der Front einzusetzen und ausgiebig zu testen.

 

Siemens-Schuckert D.IV

 

 

 

Einsatz im ersten Weltkrieg:

Ab August 1918 wurden die Jagdstaffeln 11, 14 und 22 mit den Siemens-Schuckert D.IV Flugzeugen ausgestattet. Trotz des großen Propellers und des hohen Fahrgestells waren diese zwar nicht leicht zu fliegen, die Stärken übertrafen dennoch die zeitgleich eingesetzte Fokker D.VII.

Im Oktober 1918 stellten die Piloten bei einem weiteren Vergleich fest, dass die Siemens-Schuckert D.IV zu diesem Zeitpunkt das beste Jagdflugzeug auf deutscher Seite war.

 

 

Technische Daten:

Bezeichnung: Siemens-Schuckert D.IV
Land: Deutsches Reich
Typ: Jagdflugzeug
Länge: 5,7 Meter
Spannweite: 8,35 Meter
Höhe: 2,7 Meter
Gewicht: 540kg leer
Besatzung: Max. 1
Motor: Elf-Zylinder Umlaufmotor Siemens & Halske Sh.IIIa 210 PS
Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h
Reichweite: 380 Kilometer
Bewaffnung: 2 synchronisierte Maschinengewehre 7,92 mm LMG 08/15

 

 

 

 

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