Albatros C.III

Nachdem der Prototyp der Albatros C.II nicht produziert wurde, entwickelte die Firma mit der Albatros C.III ein in seinen Eigenschaften sehr gutes Flugzeug, welches zu den besten deutschen Flugzeugen des ersten Weltkrieges zählte und der am meisten gebaute 2 Sitzer der Firma wurde.

 

Entwicklung und Konstruktion:

Die Konstruktion der C.III richtete sich überwiegend an der C.I aus. Die beiden auffälligsten technischen Änderungen waren der verringerte Abstand zwischen den beiden Tragflächen und deren Abrundung sowie der Montage eines synchronisiertem Spandau-Maschinengewehr neben dem Motor, womit es auch dem Piloten möglich war zu schießen.

Durch das zusätzliche Maschinengewehr wurden diese Flugzeugtypen unter anderem auch als Jagdaufklärer anstatt bewaffneter Aufklärer bezeichnet, da diese nun selbst Angriff auf feindliche Flugzeuge durchführen und sich nicht nur verteidigen konnten.

 

Albatros C.III

 

 

 

Einsatz im ersten Weltkrieg:

Ende 1916 wurden die ersten Flugzeuge des Typs C.III an der Westfront eingeführt und lösten das Vorgängermodell C.I ab.

Die Flugzeuge erwiesen sich als sehr gut, da diese die guten Flugeigenschaften der B.II und der C.I beibehielten und ausreichend gepanzert und bewaffnet waren. Es war zudem auch wieder ein Bombenschacht zwischen dem Piloten und dem Beobachter montiert der, wenn auch sehr ungenau, Bombenangriffe ermöglichte.

 

 

 

Technische Daten:

Bezeichnung: Albatros C.III
Land: Deutsches Reich
Typ: Bewaffnetes Aufklärungsflugzeug
(Jagdaufklärer)
Länge: 8 Meter
Spannweite: 11,69 Meter
Höhe: 3,1 Meter
Gewicht: 851kg leer
Besatzung: Max. 2
Motor: ein Reihenmotor Benz Bz III (150 PS/112 kW) oder
Mercedes D III (160 PS/119 kW)
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
Reichweite: unbekannt
Bewaffnung: 2 Maschinengewehre 7,92 mm, 70 Kg Bomben

 

 

 

 

 

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