Büssing A5P

Als Antwort auf die Forderungen des deutschen Kriegsministeriums nach eigenen Panzerwagen, stellte die Firma Büssing 1915 den Prototyp des Büssing A5P vor, dessen Ausmaße alle bis dahin bekannten gepanzerten Fahrzeuge in den Schatten stellte.

Da die Firma Büssing bereits etliche Jahre Erfahrung in der Produktion von LKW´s hatte, entwarfen die Ingenieure ein schwer gepanzertes Allradfahrzeug, welches von einem 90PS starken Motor angetrieben wurde. Insgesamt hatte der Panzerwagen eine Abmessung von 9,5 Meter Länge, 2,1 Meter Breite und 3,5 Meter Höhe. Es besaß an beiden Enden einen Fahrersitz sowie die zum Fahren benötigte Ausstattung, es erlaubte dem Fahrzeug damit, ohne großen Zeitverlust vor- und rückwärts zu fahren.

Insgesamt waren 11 Luken für Maschinengewehre vorhanden, die Mannschaft bestand aus 10 Mann worunter sich der Kommandanten, 1 Mechaniker, 2 Fahrern und 6 Maschinengewehren befanden.

Trotz der Allradfähigkeit bewegte sich der Panzerwagen zu holprig im Gelände, ausserdem war das Fahrzeug mit 34Km/h zu langsam, was dazu führte, dass eine Serienproduktion vom Kriegsministerium abgelehnt wurde.

Die 3 bereits produzierten Panzerwagen wurden dennoch an die Ostfront geschickt, wo sie 1916 in Rumänien und von 1917 bis zum Kriegsende an der russischen Front eingesetzt wurden. Der Verbleib der 3 Fahrzeuge ist nach der Kapitulation nicht bekannt.

 

 

Büssing A5P

 

Büssing A5P

 

 

 

 

 

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Der Tank – Panzer – schien im Ersten Weltkrieg die Lösung zu sein für Probleme, mit denen sich jede kriegsführende Nation herumschlug. Diejenigen mit einer leistungsfähigen Industrie, allen voran Engländer und Franzosen, entwickelten Panzer, nur die Deutschen standen abseits und begannen viel zu spät, sich darüber Gedanken zu machen: Als der Krieg endete, hatte des Kaisers Armee nicht mehr als 20 eigene Panzerfahrzeuge zur Verfügung (und nicht wenige Beutefahrzeuge, die viel besser und geeigneter waren). Wolfgang Fleischer stellt in diesem Typenkompass die gepanzerten Rad- und Kettenfahrzeuge aller Nationen bis 1918 vor.

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Panzerkampfwagen: Technik, Tanks und Taktik im Ersten Weltkrieg

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Ausgeklügelte, mit Stacheldrahtverhauen und von Maschinengewehr-Nestern beschützte Verteidigungsstellungen bereiteten im Ersten Weltkrieg den Infanterien aller Armeen scheinbar unlösbare Probleme. Als die ersten Panzerwagen unter ihrem Tarnnamen »Tank« 1916 von den Briten in der Somme-Schlacht eingesetzt wurden, um den Stellungskrieg zu überwinden, bedeutete dies eine Revolution für die zukünftige Kriegsführung. Wolfgang Fleischer beschreibt in diesem Band die von viel Skepsis und technischen Problemen begleitete Entwicklung der weltweit ersten Panzerkampfwagen aller Nationen.

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Militärtechnik des Ersten Weltkriegs: Entwicklung, Einsatz, Konsequenzen Gebundenes Buch – 27. August 2014

Wie jeder Krieg wartete auch der Erste Weltkrieg mit einer Fülle an technischen Erfindungen auf, die nur ein Ziel kannten: Dem Gegner möglichst viel Schaden zuzufügen. Nie zuvor forderte der Einsatz neuer Technologien einen dermaßen hohen Blutzoll, niemals zuvor war die physische Vernichtung der Gegenseite so im Bereich des Möglichen. Wolfgang Fleischer dokumentiert in dieser Dokumentation akribisch die gesamte Waffentechnik, die von den Mittelmächten und ihren Gegnern eingesetzt wurde, egal ob Maschinengewehre, Artilleriegeschütze, Giftgas, erste gepanzerte Kampfwagen, Flugzeuge oder U-Boote.

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Für Kaiser Wilhelm war klar: Das Auto wird nur eine vorübergehende Erscheinung sein, denn er glaubte mit Inbrunst an die Überlegenheit des Pferdes. Sein Militär jedoch sah das anders und begann schon um die Jahrhundertwende mit der Erforschung der Möglichkeiten dieser neuartigen Erfindungen. Auch wenn letztendlich im Großen Krieg der Pferdewagen dominierte: in Diensten des kaiserlichen Heeres waren viele Motorräder, Personen- und Lastwagen, Zugmaschinen und zuletzt auch Panzerwagen.

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